Auf der Suche nach Antworten stellen sich uns im Kurz-Test von Alice: Madness Returns die schaurigsten Wesen des Wunderlands entgegen. Wir klären auf, was in
Alice: Madness Returns im Kurz-Test: Mit der Pfeffermühle schießt ihr auf die mörderische Teekanne ein, bis ihr sie mit dem Messer angreifen könnt! In diesem verrückten Stil laufen die Kämpfe in Alice: Madness Returns ab. Alice sucht in ihrem kaputten Verstand nämlich nach der Antwort auf die Frage, ob sie selbst für den Brand verantwortlich ist, bei der ihre Familie gestorben und sie verrückt geworden ist. Auf eurer Reise durchs surreale Wunderland löst ihr klassische Schalterrätsel, hüpft über schwebende Domino-Steine oder kämpft gegen durchgedrehte Kinder-Puppen.
Mit Waffen wie Regenschirm, Pfeffermühle oder Spielfigur kämpft ihr gegen die Gespinste eures Verstandes.
Die Kämpfe erinnern an Titel wie God of War, sind aber nicht so komplex – es gibt keinerlei Kombos und weniger Waffen und Fertigkeiten. So könnt ihr euch immerhin schrumpfen, um Angriffen auszuweichen oder Geheimwege zu entdecken. Doch so zauberhaft es auch inszeniert ist: Die Texturen sind sehr detailarm und oft frieren Bild und Ton beim Laden eines neuen Gebiets ein.
Alice: Madness Returns geht leider viel zu schnell die Puste aus. Besonders der Mittelteil des 12-stündigen Abenteuers ist gestreckt, langweilig und optisch nicht mehr zeitgemäß. Selbst einige nette Ideen wie eine 2D-Shootereinlage an Bord eines U-Boots können nicht darüber hinwegtäuschen, dass Alice: Madness Returns zu wenig Substanz für zu viel Spiel besitzt.
Zudem ist die Handlung eine halbgare Mischung aus gestelzt philosophischen Dialogen, verwirrenden Zeichentrick-Zwischensequenzen und vorhersehbaren Wendungen. Schade, denn während manch ein Levelbereich atemberaubend schön aussieht, wirken andere, als ob man die Texturierung vergessen hätte. Die Sprachausgabe schneidet da etwas besser ab: Besonders die englischen Originalsprecher machen einen guten Job.
