Alan Wake im Test - dieser Albtraum fängt erst beim Aufwachen an: Schriftsteller Alan Wake ist gefangen in seiner ganz persönlichen Horror-Story! Wie viel Spaß das dem Spieler macht, zeigt unser Test!
Quelle: videogameszone.de
Alan Wake: Munkeln im Dunkeln
Alan Wake ist ein mitteilungsbedürftiger Held. Während des Spiels lauscht ihr den Gedanken des Autors, lest von ihm verfasste Manuskriptseiten und beobachtet ihn gar bei einem Auftritt in einer Fernseh-Talkshow. Die schrulligen Charaktere sind eine Stärke des Gruselgames und erinnern an die Darsteller der Mystery-Serie Twin Peaks. Fans wird’s freuen: Das Spiel ist voll von Anspielungen auf die Werke von Stephen King oder Alfred Hitchcock.
Dabei ist die Story wie eine Fernsehserie aufgebaut. Aufgeteilt in sechs Episoden, komplett mit Abspann und Intro, begebt ihr euch auf die Suche nach Alans Frau Alice. Neben den Informationen aus Zwischensequenzen erhaltet ihr zusätzliche Story-Hinweise, indem ihr Radios und Fernseher einschaltet, die ihr während eures Horrortrips findet, und den Sendungen lauscht. Im ganzen Park verteilte Manuskriptseiten beleuchten das Geschehen aus der Sicht anderer Charaktere, auch wenn das verwirrend ausfallen kann, weil nicht immer klar ist, von welcher Person gerade die Rede ist.
Die große Stärke von Alan Wake, nämlich das Spiel von Licht und Schatten, sorgt für dichte
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Atmosphäre. Wenn wabernde Nebelschwaden über den nasskalten Waldboden ziehen, sieht das einfach toll aus. Auch die Lichteffekte von Taschenlampe, Scheinwerfern, Leuchtraketen und Blendgranaten wissen zu gefallen. Mit der Zeit nutzt sich die Faszination an den unheimliche Waldspaziergängen allerdings merklich ab. Nur selten erkundet ihr die Umgebung bei Tageslicht – schließlich trauen sich die Schattenwesen, auch „Taken“ genannt, dann nicht aus ihren Schlupflöchern.
Für ein klein wenig Abwechslung sorgen die Abschnitte, in denen ihr euch hinter das Lenkrad klemmt. Rätsel sind leider kaum in Alan Wake enthalten und die paar, die vorkommen, sind simpel zu lösen. Dafür werdet ihr euch an einigen Kämpfe abermals versuchen müssen, da die Taken dazu neigen, euch zu umzingeln und in erbarmungslosen Attackenschleifen gefangen zu halten. Auch die Fights mit Poltergeistern sind eher nervig als spannend: Oft fliegen die Gegenstände aus dem Off auf euch zu, sodass ihr keine Chance habt, euch zu wehren.
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