Neue Cynamite-Serie: Wir beleuchten die Gaming-Szene in den Ländern der Welt - und starten passend zum Relese von Alan Wake in Finnland, dem Land der tausend Seen, wo die Nächte lang und die Temperaturen unterirdisch sind.
Wie in Deutschland war der Commoder C64 der erste Heimcomputer, der sich richtig in Finnland durchsetzte - über 75 Prozent der verkauften Computer der 80er Jahre waren von diesem Typ. Viele der heutigen finnischen Entwickler machten ihre ersten
Programmiererfahrungen mit Basic auf der alten Brotkiste. In finnischen Fachzeitschriften wie Mikrobitti wurden Seiten mit Programm-Codes für Arcade-Spiele wie Lunar Lander abgedruckt.
Ab den späten 80ern fing die große Verbreitung von Konsolen von Nintendo und Sega in Finnland an. Den Anfang machte Nintendos NES, um dann in den frühen 90er Jahren von Segas Mega Drive abgelöst zu werden. Gaming war ab dann ein großes Phänomen in Finnland und auch im Fernsehen wurde viel Werbung für die Konsolen gemacht:
Die Programmierfreudigkeit der Finnen macht sich auch bei der einstmals größten Computer-Veranstaltung Skandinaviens bemerkbar - der Assembly. Hier treffen sich in Helsinki jährlich tausende Computerfanatiker. Besonders wichtig bei der Veranstaltung sind die Grafik-Demo-Präsentationen. Diese nehmen immer größere Ausmaße, wie das folgende Video zeigt:
Für ein so kleines Land wie Finnland gibt es erstaunlich viele erfolgreiche Entwicklerstudios. Gerade Alan Wake ist zur Zeit in aller Munde, aber es gibt abseits von Remedy andere Spieleentwickler in Finnland.
Auf der nächsten Seite erfahrt ihr, welche Studios in Finnland Spiele entwickeln.
