Age of Empires 3 Warchiefs getestet

Test Martin Deppe

Ein Jahr hat das Addon gebraucht. Ungewöhnlich lange. Das merkt man -- positiv wie negativ ...

Washington gegen Hessen

Grafisch mau, spielerisch dramatisch: Wir verteidigen mit einem letzten Milizionär das Riesengeschütz, das wiederum einen Hügel sichert. Grafisch mau, spielerisch dramatisch: Wir verteidigen mit einem letzten Milizionär das Riesengeschütz, das wiederum einen Hügel sichert. Age of Empires 3: The Warchiefs wirft Sie in eine neue Kampagne. Deren 15 Missionen drehen sich rund um legendäre Indianerstämme. Im Mittelpunkt steht wieder ein Mitglied der Black-Familie, nämlich Nathaniel Black. Der trifft auf George Washington, überquert mit ihm den Fluss Delaware, um die hessischen Söldner der Briten anzugreifen. Sagt Ihnen nichts? Kein Wunder -- das Addon ist noch pathetisch-amerikanischer als das Hauptprogramm und erinnert an einen Mix aus Winnetou, Der Patriot sowie Fackeln im Sturm, die Vom Winde verweht werden.

Aber auch ohne Hintergrundwissen ist Warchiefs spannend: Wenn wir Zelte der Hessen unbemerkt vernichten müssen, damit Mister Washington über den Fluss gelangt und angreifen kann. Oder wenn wir in einer anderen Mission mit einem bunten Trupp aus Cow- boys, Indianern und Soldaten einen Hügel 20 Minuten halten sollen, den die Briten bestürmen.

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