Agata und der Sturm

Test

Agata und der Sturm Die 40-jährige Agata (Licia Maglietta) ist von einer Midlife-Crisis Lichtjahre entfernt. In ihrer Gegenwart geben Computer ihren Geist auf, brennen Glühbirnen durch und spielen Ampeln verrückt. Nicht minder elektrisierend geht es in ihrem Liebes- bzw. Privatleben zu.

Ihr um 13 Jahre jüngerer und verheirateter Liebhaber Nico (Claudio Santamaria) scheint sie mit einer Blondine zu betrügen. Allerdings streitet Nico dies vehement ab und schiebt es einem Doppelgänger in die Schuhe. Zur gleichen Zeit leidet Agatas Bruder Gustavo (Emilio Solfrizzi) an einer Identitätskrise. Angeblich sollen ihn seine wahren Eltern nach der Geburt für einen Apfel und ein Ei "verkauft" haben. Das behauptet zumindest ein gewisser Romeo (Giuseppe Battiston). Auf der Suche nach tatsächlicher Verwandtschaft und anderen Wahrheiten finden Gustavo und Agata vielleicht die wahre Liebe ...

Unter den Special Features ist das deutsch untertitelte Making of zu empfehlen. Hier erläutert Silvio Soldini seine Motivation, diesen Film zu drehen und erzählt, welche Gefühle er mit dem Werk verbindet. Außerdem plaudert Licia Maglietta über ihre Rolle und die Zusammenarbeit mit den Kollegen und dem Regisseur. Weiterhin gibt es Texttafeln mit Filmografien und eine Fotogalerie.MN n

Fazit

Film-Check: Amüsante und gut gespielte romantische Komödie vom "Brot und Tulpen"-Regisseur Silvio Soldini. Zu viele Handlungsstränge sorgen jedoch für Verwirrung, die Story wirkt allzu konstruiert.
DVD-Fazit: Rührend-tragischer Liebesfilm mit leisem Humor. Beim Versuch, die vielen Schicksale in Einklang zu bringen, hat sich Silvio Soldini ein wenig verzettelt. Mäßige Technik, nettes Making of.

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