Ready for Take-off! Namcos Kampfjet-Geschwader steigt bereits zum sechsten Mal in den Himmel auf -- spannende Luftgefechte sind garantiert!
Bereits zum sechsten Mal zünden die Triebwerke der "Ace Combat"-Jets und die PlayStation2 erlebt mit "Belkan War" nach "Squadron Leader" und "Distant Thunder" nun ihren dritten Einsatz. Die Story des aktuellen Teils ist allerdings zwischen den Geschehnissen der beiden Vorgänger angesiedelt und beleuchtet noch einmal die politischen Hintergründe des Konfliktes der fiktiven Staaten Osea und Belka.
Realistische Kampfjets
Obwohl der in 20 Missionen dargestellte Krieg den Gehirnen der Namco-Entwickler entsprungen ist, dürfen Sie aus 30 tatsächlich existierenden und sehr realistisch aussehenden Flugzeugtypen wählen.
Trotz der realistischen Optik verzichtet Namco absichtlich auf alle Spaßbremsen: "Belkan War" ist mehr eine Ballerei als eine Flugsimulation. Die Steuerung könnte einfacher kaum sein. Im Prinzip müssen Sie sich nur Gedanken über das Missionsziel machen. Knappheit von Bordkanonen-Munition oder Kerosin, Systemausfälle oder die unter Piloten so gefürchteten Black-outs spielen keine Rolle. Einzig die Auswahl der Maschine und deren Bewaffnung sollte zu Beginn einer Mission gut durchdacht werden.
Abhängig davon, ob es hauptsächlich gegen andere Jets oder Boden- bzw. Seeziele geht, müssen Sie sich mit entsprechenden Luft-Luft- oder Luft-Boden-Raketen eindecken. Damit Sie wissen, was zu tun ist, gibt es vor jedem Start eine ausführliche Besprechung mit exakten Karten und gesammelten Feinddaten.
Für jeden gemeisterten Einsatz erhalten Sie einen Batzen Geld. Dieses investieren sie dann wieder in weitere Jets wie den F-15 oder Neuentwicklungen wie die YF-23 sowie in frische Waffensysteme.
Es ist relativ leicht, die Gegner vom Himmel zu holen. Sie versuchen, so lange am Triebwerk dranzubleiben, bis die Zielvorrichtung der Lenkraketen eingerastet ist und Sie nur noch abdrücken müssen. Namco hat also nichts an der simplen "Ace Combat"-Erfolgsformel verändert.
Technisch gibt sich "Belkan War" keine Blöße. Die Grafik ist flott und detailreich (nur die Bodentexturen könnten feiner sein) und die Funksprüche lassen Atmosphäre aufkommen. Etwas Besonderes sind die Zwischensequenzen: In ihnen tauchen sogar echte Schauspieler auf! Als nette Dreingabe gibt es einen Zweispieler-Modus, der per Splitscreen ausgiebige Dogfights erlaubt. sh n
