Der optisch ungewöhnliche Science-Fiction-Film basiert auf einer abgefahrenen Drogen-Story von Philip K. Dick
Keanu Reeves gerät als Undercover-Cop Fred in einen Strudel aus Drogensucht und Paranoia
ANIMATION In einer nahen Zukunft überschwemmt die synthetische Droge Substanz D die USA. Bereits die Hälfte der Bevölkerung ist abhängig. Jetzt soll eine geheime Polizeibehörde den Kampf gegen das Suchtmittel aufnehmen. Polizist Fred (Keanu Reeves) fahndet als Undercover-Ermittler im Milieu nach Dealern. Unter dem Decknamen Bob lebt er mit den Süchtigen James Barris (Robert Downey Jr.), Ernie (Woody Harrelson) und seiner Freundin Donna (Winona Ryder) in einem heruntergekommenen Haus.
Wenn Fred der Behörde Bericht erstattet, trägt er einen speziellen Anzug, der seine wahre Identität verbirgt. Doch mit zunehmendem Konsum von Substanz D verliert sich Fred immer mehr in seine Sucht, was auch seinen Vorgesetzten nicht verborgen bleibt. Die Behörde zitiert Fred zu einem folgenschweren Persönlichkeitstest ...
Über die Entstehung
Das Rotoscoping-Verfahren ermöglicht eine au- thentische Verwandlung in Zeichentrick-Figuren
Für den zeichentrickartigen Look des Films benutzte Regisseur Richard Linklater das aufwändige Rotoscoping-Verfahren, bei dem Einzelbilder der Schauspieler freigestellt wurden, um sie anschließend in Zeichentrickfiguren zu verwandeln. Im Bonusmaterial wird die Technik genauer betrachtet.
Die beiden Features "One Summer in Austin: Die Entstehung von ‚A Scanner Darkly’" und "The Weight of the Line: Die Animation" befassen sich ausführlich mit der Entwicklung der an einen Comic erinnernden Optik des Films. Dem Audiokommentar fehlen deutsche Untertitel. Die Erstauflage im Pappschuber ist limitiert und enthält zusätzlich einen Satz Postkarten.
