A Map of the World

Test

Der Film vermag auf den ersten Blick mit den beiden Hauptdarstellerinnen zu locken -- was der Regisseur Scott Elliott sie in seiner Adaption der Romanvorlage von Jane Hamilton erleben lässt, ist allerdings nicht viel mehr als eine Abfolge von Lebens-Lektionen.

Alice und Howard Goodwin (Sigourney Weaver, David Strathairn) leben mit ihren beiden kleinen Töchtern auf einer Farm im ländlichen Wisconsin. Eines Tages hütet die unkonventionelle Alice die Kinder ihrer besten Freundin Theresa (Julianne Moore). Sie erlaubt sich eine etwas zu lange Zeit der Unaufmerksamkeit, während der Theresas jüngstes Mädchen ertrinkt.

Bis hierhin könnte man vermuten, es ginge um Freundschaft und Vergebung. Doch die Schicksalsschläge sind für Alice, die als Krankenschwester an einer Schule arbeitet, nicht zu Ende. Eine junge Mutter (deren Motivation unklar bleibt) beschuldigt sie des sexuellen Missbrauchs an ihrem Sohn ...

Obwohl Sigourney Weaver eine Nominierung für den "Golden Globe" erhielt, war die Kinoauswertung in verschiedenen Ländern nicht sehr erfolgreich. In den USA spielte der Film nur ca. 500.000 Dollar ein. In Deutschland fand das Kleinstadtdrama keinen Filmverleih, um es in die Lichtspielhäuser zu bringen. SB

Fazit

Film-Check: Der Film reflektiert Themen wie Familie, Ehe und Freundschaft aus der Sicht von Frauen. Die Katastrophen, die über die Hauptfigur hereinbrechen, sind in ihrer Häufung unglaubhaft.
DVD-Fazit: Die beiden hervorragenden Hauptdarstellerinnen helfen dem Film einigermaßen über die Schwächen im Drehbuch und die zusammengestückelt wirkende Inszenierung hinweg. Weniger wäre mehr gewesen. Das Gegenteil gilt für die Extras: Die (deutsch untertitelte) Featurette gibt nicht allzu viel her.

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