2046

Test

2046 Es ist das Jahr 1966. Chow Mo Wan (Tony Leung) ist Journalist, doch seit die Zeitungen immer weniger Arbeit für ihn haben, schreibt er an einem Sci-Fi-Roman mit dem kryptischen Titel "2046". Die futu- ristische Geschichte handelt von einem jungen Mann, der die Stadt 2046 verlässt, was niemandem zuvor gelungen ist.

Je intensiver sich Chow mit seiner Story befasst, umso mehr versinkt er in den Erinnerungen an seine Liebesaffären. Drei Frauen spielten in seinem Leben eine besondere Rolle. Chows Erfahrungen und Sehnsüchte verschmelzen immer mehr mit seiner Geschichte. Besonders die schöne Bai Ling (Ziyi Zhang) taucht in seinen Gedanken immer wieder auf ...

Wer sich mit "2046" einen Liebesfilm vor einer aufwändigen Science-Fiction-Kulisse erhofft, wird nur bedingt zufrieden gestellt. Die futuristische Stadt 2046 spielt nur eine untergeordnete Rolle und dient dem Film als roter Faden. Im Bonusmaterial auf Disc zwei erläutert Regisseur Wong Kar Wai im Making of seine Vision und die tiefere Bedeutung von "2046". Darüber hinaus ist das zwölfminütige Interview mit Darstellerin Ziyi Zhang interessant, will man die Hintergründe des Streifens verstehen.MK n

Fazit

Film-Check: Wong Kar Wais Film ist das einfühlsam erzählte und bildgewaltig gefilmte Porträt eines Mannes, der sich bei dem Versuch, sich von seiner Vergangenheit zu lösen, selbst im Weg steht.
DVD-Fazit: Die stille Mischung aus Drama und Liebesromanze lebt von der anspruchsvollen Bildersprache. Die DVD bietet ein gutes Bild, der Ton und die Extras sind allerdings unspektakulär.

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