Können auch Normalsterbliche ihre Liebe zur Fernfahrer-Sim entdecken?
Das 18 Wheels Trucker-ABC geht so: A wie Asphalt aus Albuquerque nach Atlanta ausfahren. B wie Boston bitte mit Brechbohnen aus Boise beliefern. C wie Chemikalien von Chicago nach Calgary chauffieren. D wie... doof!
Was Sie schon immer über Trucks wissen wollten
Chrom und Flammen einmal anders. Neue LKWs lassen sich ab Werk mit stärkeren Motoren bestellen.
18 Wheels of Steel simuliert das Trucker-Leben. Ohne witzige Anhalter, die mit abgefahrenen Anekdoten den Fahrer am Einschlafen hindern. Dafür mit stinklangweiligem CB-Funk (»Wie ist das Wetter?«), der zum Einschlafen animiert. Und Autobahnen. Nein Highways. Schließlich sind wir in Nordamerika unterwegs. Hier transportieren wir Waren von A nach B. Ganze 41 Städte gibt es, der Wiedererkennungswert ist allerdings schwindend gering. Detailverliebtheit kann man den Programmierern in dieser Hinsicht nicht »vorwerfen«.
King of the road
Die schlichte Aufmachung aller Menüs ist nicht hübsch, aber immerhin recht übersichtlich.
Mehr Mühe haben sich die SCS-Software-Menschen bei den Hauptdarstellern, den Trucks, gegeben. Über 30 Maschinen verschiedener Bauart sind fahrbar. Mehr oder weniger. Denn das Fahrgefühl sorgt weder für Freude am Fahren, noch für Spaß am spedieren. Immerhin können Sie Zugmaschinen je nach Budget mit stärkeren Motoren, Bremsen, etc. ausrüsten. Anlasser, Licht, Hupe, Blinker und Scheibenwischer und dergleichen lassen sich bedienen. Aber spielerisch macht das kaum einen Unterschied: »Oh, Regen! Machen wir mal den Wischer an«, oder «Oh, es wird dunkel. Machen wir mal Licht an«.
Lassen Sie sich zu Verkehrsvergehen hinreißen, rückt Ihnen die Polizei auf die Pelle. Rücksichtsloses Fahren ahnden die Cops fast immer mit saftigen Geldstrafen. Gäääähn!
