007 First Light: Wie IO Interactive zum neuen James-Bond-Entwickler wurde
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007: First Light ist das neue Projekt der bekannten Hitman-Entwickler. So sicherte sich das Studio das berühmte James-Bond-Franchise.
Der dänische Entwickler IO Interactive, bekannt durch die erfolgreiche Hitman-Reihe, befindet sich derzeit in der Entwicklung eines neuen Projekts: 007 First Light, das erste James-Bond-Spiel seit langer Zeit. Die Zusammenarbeit mit den Rechteinhabern des berühmten Geheimagenten soll eine kreative Herangehensweise an das Franchise ermöglichen.
007: First Light mit Kreativität statt Dauerfeuer
Der Franchise-Direktor von IO-Interactive, Jonathan Lacaille, erklärt, dass die Entscheidung für Bond maßgeblich durch den Ansatz von Hitman beeinflusst wurde. Anders als typische Shooter-Spiele setzt Hitman auf strategisches Vorgehen und minimalen Waffengebrauch. Lacaille betont: "Was das Blatt zu unseren Gunsten gewendet hat, war der kreative Ansatz, den man in Hitman hat." Dieser Ansatz sei auch für das Bond-Spiel relevant, da es um soziale Umgebungen und vielfältige Interaktionsmöglichkeiten gehe. Das Ziel sei es, ein Bond-Erlebnis zu schaffen, das nicht nur auf Dauerfeuer basiert.
Trotz des bekannten Markenzeichen - dem Töten - sollen die Spielelemente bei Bond umgestaltet werden. MGM und Amazon, die Lizenzgeber des Franchises, seien offen für innovative Ansätze gewesen. Lacaille erinnert sich: "Macht ihn nicht zur Killermaschine! Das war das Erste." Die Studios hätten die Ideen von IO stets positiv aufgenommen und kollaborativ zusammengearbeitet. Diese enge Zusammenarbeit sei für beide Seiten eine spannende Erfahrung gewesen.
Neue Wege für ein altes Franchise
Das Projekt ist auch für IO selbst bedeutend: Nach rund 20 Jahren Arbeit an Hitman wollten die Entwickler eine neue Richtung einschlagen. Lacaille erklärt: "Bond war in den frühen Tagen eine Inspiration für Hitman." Die Entwicklung eines James-Bond-Spiels sei daher eine Art Rückkehr zu den Wurzeln und gleichzeitig eine Chance, eigene Stärken im Bereich Spionage-Fantasien auszuspielen.
Die Zusammenarbeit mit MGM begann überraschend: Das Studio hatte über zehn Jahre keinen Pitch mehr angenommen. Für IO war es ein Glücksgriff, denn sie konnten ihre Idee präsentieren und wurden schließlich ausgewählt. Lacaille beschreibt die Partnerschaft als eine spannende Gelegenheit, die sowohl den Rechteinhabern als auch dem Entwicklerstudio neue Perspektiven eröffnet.
Quelle: gamesradar
