Wollt ihr Gott spielen? Sind für euch dreiköpfige Kettensägenmonster die Krone der Schöpfung? Dann lasst in Spore eurer Fantasie freien Lauf!
Suppe gefällig?
Zuerst schickt ihr eure fertige Kreatur in die Ursuppe. Ähnlich einem 2D-Flashgame steuert ihr euren Zögling durch den Moloch, in dem das Leben entstand. Fressen oder gefressen werden ist hier die Devise, für gesammeltes Futter erhaltet ihr DNA-Punkte, mit denen ihr eure Kreatur ausbauen könnt. Kaum ist die DNA-Leiste am unteren Bildschirmrand voll, geht es wieder in den Editor, um euer Geschöpf mit Beinen und Armen landtauglich zu machen.
Die Kreaturen-Phase ähnelt einem abgespeckten World of Warcraft: Ihr lauft durch die liebevoll gestaltete Welt, bekämpft oder bezirzt mithilfe von Skills andere Spezies und erhaltet dafür DNA-Punkte. Leider gibt es nur jeweils vier Skills – viel zu wenig für spielerischen Tiefgang. Sterben kann man ebenfalls nicht, das Spiel fährt bei einem missglückten Angriffsversuch einfach mit der nächsten Generation eurer Spezies fort. Das trägt dazu bei, dass man sich selbst als Gelegenheits-Gamer einfach unterfordert fühlt.
Auf der nächsten Seite geht's weiter
