Im Test: Wie gut schafft der Referenz-Kick den Sprung auf die mobile Plattform?
Frankreichs Vieira zieht ab, aber der Verteidiger wirft sich in den Schuss.
Im zweiten "Pro Evolution Soccer" für die PSP laufen die im Vorgänger schmerzlich vermisste Meister-Liga und die für ernsthafte Spieler obligatorische Weitwinkel-Kamera auf. Ganz so umfangreich wie die PlayStation2-Version ist das PSP-"PES" aber immer noch nicht. So fehlen beispielsweise die Spielmodi Statistikmatch, Überraschungsspiel und Internationale Herausforderung.
Italiens Stürmer-Star Luca Toni bei einem beherzten Kopfball.
Außerdem gibt es nur verschiedene Rasenoberflächen, aber keine unterschiedlichen Stadien. Nach wie vor bleiben auch die Kommentatoren stumm -- was bei den berüchtigten Phrasendreschern der PS2-Version aber kein wirklicher Verlust ist. Über jeden Zweifel erhaben ist der Spielablauf: Realistisch, packend, fordernd -- wer bereit ist, einige Trainingsstunden zu investieren und sich an die auf der PSP nicht ganz einfache Steuerung gewöhnt, wird mit den schönsten Fußballpartien der Videospielwelt belohnt. Speziell mit einem ebenbürtigen Mitspieler über Wi-Fi gibt es kaum ein besseres PSP-Spiel.
