Pro Evolution Soccer 6

Test Thomas Szedlak

Im Test: Wie gut schafft der Referenz-Kick den Sprung auf die mobile Plattform?

Frankreichs Vieira zieht ab, aber der Verteidiger wirft sich in den Schuss. Frankreichs Vieira zieht ab, aber der Verteidiger wirft sich in den Schuss. Im zweiten "Pro Evolution Soccer" für die PSP laufen die im Vorgänger schmerzlich vermisste Meister-Liga und die für ernsthafte Spieler obligatorische Weitwinkel-Kamera auf. Ganz so umfangreich wie die PlayStation2-Version ist das PSP-"PES" aber immer noch nicht. So fehlen beispielsweise die Spielmodi Statistikmatch, Überraschungsspiel und Internationale Herausforderung.

Italiens Stürmer-Star Luca Toni bei einem beherzten Kopfball. Italiens Stürmer-Star Luca Toni bei einem beherzten Kopfball. Außerdem gibt es nur verschiedene Rasenoberflächen, aber keine unterschiedlichen Stadien. Nach wie vor bleiben auch die Kommentatoren stumm -- was bei den berüchtigten Phrasendreschern der PS2-Version aber kein wirklicher Verlust ist. Über jeden Zweifel erhaben ist der Spielablauf: Realistisch, packend, fordernd -- wer bereit ist, einige Trainingsstunden zu investieren und sich an die auf der PSP nicht ganz einfache Steuerung gewöhnt, wird mit den schönsten Fußballpartien der Videospielwelt belohnt. Speziell mit einem ebenbürtigen Mitspieler über Wi-Fi gibt es kaum ein besseres PSP-Spiel.

Wertung zu Pro Evolution Soccer 6 (PSP)

Wertung:

9.0 /10
Pro & Contra
Konkurrenzlos realistischer SpielablaufPackende PartienTolle SteuerungWeitwinkel-KameraMit Meister-Liga
Ladezeiten verkürztaber immer noch recht langGrafik ruckelt gelegentlich
  • Print / Abo
    Apps
    PC Games 06/2026 PCGH Magazin 07/2026 play5 07/2026 N-Zone 06/2026 Linux Magazin 06/2026 LinuxUser 06/2026 Raspberry Pi Geek 07/2026
    PC Games PC Games Hardware Linux Magazin Raspberry Pi Geek Computec Kiosk