Wir haben das Wochenende mit dem Online-Modus der PS3-Version von PES 2008 zugebracht und dabei zwiespältige Erfahrungen gemacht.
PES 2008: Der Kick verläuft auf der PS3 noch mächtig abgehackt.
Kicken gegen die KI ist vergleichsweise langweilig, also ab in die große weite Fußballwelt. Das dachten wir uns am Wochenende und haben gleich mal den Online-Modus von PES 2008 ausprobiert. Und zwar auf der PS3. Bevor wir den grünen Rasen betreten können, müssen wir uns aber erst mal registrieren. Hierzu geben wir einen Key ein, der auf dem Handbuch zu finden ist und legen ein Passwort fest. Glücklicherweise werden die Daten abgespeichert und müssen nicht jedes mal aufs Neue eingegeben werden, wie noch bei PES 6 auf der PS2.
Wir dürfen ein Freundschaftsspiel auswählen oder in einem Ranglisten-Match um Punkte und Platzierungen kämpfen. Dazu erstellen wir einen Raum und entscheiden uns dabei für eine Spielzeit (5, 10 oder 15 Minuten) und für eine Team-Kategorie (Verein, National oder beides). Wenige Sekunden später ist ein Gegner gefunden. Jetzt noch schnell Trikots und Stadion ausgewählt und die gewünschte Taktik eingestellt. Dann kann's losgehen.
Am oberen Bildrand wird anhand roter und grüner Balken stets die Verbindungsqualität angezeigt. Allerdings leidet das Spiel auch dann unter regelmässigen Verzögerungen (Lags), wenn alles grün leuchtet. Rutscht die Connection in den roten Bereich, hüpfen Ball und Spieler wild durch die Gegend, PES 2008 ist dann fast unspielbar. Konami arbeitet laut eigener Aussage mit Hochdruck am Lag-Problem.
Was gefällt ist, dass sich die Steuerung online genauso anfühlt wie bei einem Offline-Match. Das heisst, das Trägheitsgefühl wie noch bei PES 6 auf der PS2 ist weg - wenn nur die Lags nicht wären.
