Jetzt steht Mario Kart Wii im Laden! Lohnt sich das putzige Rennspiel? Wir machen den Test!
Strecken: Neu und Retro
Mario Kart Wii
Insgesamt stehen 32 Kurse auf dem Renn-Kalender. Alle knallbunt, fantasievoll und abwechslungsreich. Und obwohl die Strecken so locker und leicht daherkommen, sind sie nach allen Regeln der Videospielkunst durchgestylt. So sind Abkürzungen nicht immer die beste Wahl, da sie manchmal gefährliche Fallen verbergen oder der Fahrbahnbelag dort nicht für jedes Vehikel geeignet ist.
Wann lohnt das Driften? Welchen Tricksprung sollte ich besser auslassen? Wo kann ich am besten fiese Extras liegen lassen? Diese und weitere Fragen stellt sich jeder Mario Kart-Fahrer nach einiger Zeit und es braucht viele Runden, bis man sie ansatzweise beantworten kann. Uns gefällt auf Anhieb Warios Goldmine. Eine sehr interessante und abwechslungsreiche Strecke. Hier fahren wir durch enge Schluchten eines Can-yons, um dann schließlich den finsteren Schächten einer Mine zu folgen. Fahrende Loren ziehen hier Itemboxen hinter sich her und behindern uns beim Überholen und Abkürzen. Die Hälfte aller Strecken, also 16, sind sogenannte Retro-Strecken. Alle Vorgänger (siehe Kasten Seite 59) sind mit bis zu vier Kursen vertreten. Die Grafik der vom Gamecube bekannten Strecken, wie beispielsweise Peach Beach oder Marios Piste, ist nicht ganz so detailliert, doch gerade das macht das besondere Flair aus. Besonders die vier Super-Nintendo und GameBoy-Advance-Strecken sind optisch – nennen wir es – sehr, sehr retro geraten. Nintendo steht eben zu seinen Wurzeln.
Quelle: Nintendo
Mario Kart Wii
Kleiner Wermutstropfen im Tank: Es wurden nur die Strecken und nicht die Features der Vorgänger implementiert. Auf den Double Dash!!-Kursen ist man also nicht zu zweit, sondern alleine unterwegs. Wie man es von der Serie gewohnt ist, sind die Strecken unterteilt. Pro Cup müsst ihr vier Kurse absolvieren. Für einen Sieg gibt es 15 Punkte. Für den Sprung auf‘s Podest winken weitere Strecken, Cups, Charaktere, Karts und Bikes als Belohnung.
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