Homefront im Test: Endzeit-Shooter mit bedrückender Atmosphäre und umfangreichem Multiplayer-Modus
Häuserkampf mitten in den Vereinigten Staaten: Homefront hat ein bedrückendes Szenario zum Inhalt. [Quelle: Siehe Bildergalerie]
Das hat uns an Homefront nicht gefallen:
Kurze Spieldauer
Durch das packende und abwechslungsreiche Spielgeschehen kommt das Ende schneller, als euch lieb ist. Nach etwa vier bis sechs Stunden seht ihr nach einem etwas unbefriedigendem Finale schon den Abspann. Sollte euch der Mehrspielermodus nicht reizen, könnt ihr immer noch einen zweiten Durchgang wagen und dabei einen höheren Schwierigkeitsgrad wählen oder versuchen, aller der über 60 Sammelgegenstände habhaft zu werden.
Charakterloser Held
Menschen werden erschossen, verschleppt, Familien zerreißen unter dem Terrorregime der Koreaner - und doch lässt das euren Helden seltsam kalt. Er hat keine Eltern, die er retten, keine Geschwister, die er beschützen und keine Freunde, nach deren Verbleib er suchen muss. Dass Homefront dennoch fesselt, liegt unter anderem an den Nebencharakteren, die zwar ein wenig stereotyp wirken, deren unterschiedliche Eigenschaften trotz der kurzen Kampagne aber gut rüberkommen.
Doofe Feinde
Die feindlichen Soldaten in Homefront sind berechenbar: Einmal verschanzt, bewegen sie sich kaum noch, sodass ihr warten könnt, bis der Gegner an der gleichen Stelle wieder über die Deckung lugt, um ihn so auszuschalten. Manche verzichten ganz auf Deckung und rennen kopflos auf euch zu - vor überlegt agierenden Feinden wie etwa in Killzone 3 müsst ihr euch in Homefront nicht fürchten.