Der Tyrannosaurus beißt Vaan den Kopf ab? Eure Party hört nicht auf euch? Wir geben euch die nötige Starthilfe für "Final Fantasy XII".
Ihr glaubt die "Final Fantasy"-Serie zu kennen? Alles schon gemacht, alles schon ausprobiert? Nun, "Final Fantasy XII" wird euch eines Besseren belehren. Damit ihr in den weiten Steppen und tiefen Dungeons von Ivalice nicht völlig auf euch alleine gestellt seid, geben wir euch die perfekten Tipps für den Start ins große Abenteuer.
Sind alle meine Figuren gleich wichtig?
Und ob sie das sind! Ein beliebter Fehler ist es, immer nur dieselben drei Helden im Kampf einzusetzen und die anderen drei auf der Ersatzbank versauern zu lassen. Das mag anfangs noch gut gehen (Bild 01), später im Spiel packt so mancher Gegner allerdings Attacken aus, die einen Helden sofort das Leben kosten. Sollte dann im Eifer des Gefechts keine Zeit sein für Wiederbelebungs- und Heilungsaktionen, freut ihr euch ganz sicher über einen ausgeruhten Helden, der den gefallenen Kumpel gleichwertig ersetzen kann.
Wollt ihr eure Truppe ideal trainieren, solltet ihr regelmäßig wechseln -- achtet darauf, dass die Levelunterschiede zwischen den Helden nicht zu groß werden. Ebenfalls wichtig: Erfahrungspunkte bekommen zwar nur die drei Figuren, die tatsächlich am Kampf teilnehmen, Lizenzpunkte bekommt aber jedes lebendige Partymitglied. Dürft ihr nach einigen Stunden ein Accessoire kaufen, das die Lizenzpunkte verdoppelt, sollten alle drei Ersatz-Männer und -Frauen diesen Gegenstand angelegt haben.
Der Tyrannosaurus frisst mich auf!
Wer sich vor den Toren von Dalmasca mit dem großen Dino anlegt, ist selbst schuld. Das Biest ist in den ersten paar Stunden diverse Nummern zu groß für den kleinen Vaan (Bild 02). Aber halb so wild: Wer sich den Lebensenergiebalken über dem Kopf des Monsters ansieht, wird feststellen, dass er grün ist -- der gemeine Wolf hat dagegen einen roten Balken. Was bedeutet das? Monster mit rotem Balken reagieren aggressiv und greifen an, sobald ihr ihnen zu nahe kommt. Der grüne T-Rex dagegen ist friedlich. Ihr könnt ihm direkt vor den Füßen herumlaufen, der grimmige Reißzahn wird euch nichts tun. Erst wenn ihr ihn angreift, wehrt er sich - und das ist das letzte, was ihr wollt.
Und die Moral von der Geschichte: Habt ihr es mit einem neuen Monster zu tun, seht ihr euch zunächst dessen Lebensbalken an! Es ist nämlich durchaus möglich, dass euch das Tier gar nichts Böses will!
Ich habe kein Geld!
Der Waffenladen verkauft die tollsten Schwerter, der Magieladen lockt mit brutzelnden Feuerzaubern und ihr könnt euch nichts davon leisten? Tja, im Gegensatz zu den früheren "Final Fantasy"-Episoden lassen jetzt nur noch die wenigsten Gegner echtes Bargeld fallen. Was ihr allerdings in rauen Mengen findet, sind Naturalien. Felle, Schuppen, Hörner... je mehr Feinde einer bestimmten Art ihr nacheinander vermöbelt, desto mehr Gegenstände lassen sie fallen. So lange ihr beispielsweise nur Wölfe schlagt und keine Kakteen, geht der Kombo-Zähler immer weiter nach oben und ihr kassiert mehr Items.
Sammelt dann alle Sachen auf und verscherbelt sie beim nächsten Händler. Auf der einen Seite stockt ihr euer Barvermögen damit gehörig auf, und je mehr Ware ihr verkauft, desto mehr interessante Items tauchen im Schnäppchen-Basar auf. Aber Vorsicht -- macht nicht sofort jeden Gegenstand zu Geld, so mancher Lohn für eine erfolgreiche Jagd kann euch später im Spiel noch gute Dienste leisten.
