Freud und Leid des Bauherrendaseins: Das Wohlwollen des römischen Kaisers ist schnell errungen, doch wehe dem, der seine Erwartungen mal nicht erfüllt.
Alles auf einen Blick: Sie können nah heranzoomen, um die Bürger bei ihrem täglichen Treiben zu beobachten oder Ihre Lagerbestände ganz genau zu inspizieren. (PC)
Das römische Imperium erlebt seine zweite Blütezeit -- zumindest auf dem PC. Mit "Caesar 4" testen wir nämlich bereits das dritte Aufbaustrategiespiel in nur sechs Monaten. Genretypisch müssen Sie zu Ehren des Kaisers prächtige Städte errichten. Und diese können nur gedeihen, wenn Sie wissen, was Ihre Bürger von Ihnen erwarten. Die Plebejer etwa machen es Ihnen am leichtesten. Die Arbeiterklasse ist schon zufrieden, wenn Sie einige einfache Häuser samt Straßenanbindung in die Pampa setzen. Jetzt noch ein paar Bauernhöfe samt Weizenfeldern errichtet, dazu ein Brunnen und ein kleiner Markt, schon strömen die bienenfleißigen Römer in Ihr Dorf und machen sich ans Werk.
FRISCH AUF ANS WERK
Sind die Plebejer zufrieden, gilt es, die Equites in Ihre Siedlung zu locken. Dafür spendieren Sie der zweiten Bürgerklasse schönere Wohnungen. Schnell noch ein Wasserreservoir in der Nähe angelegt, und schon erfreuen Sie sich starken Zulauf. Vergessen Sie aber nicht, auch für Jobmöglichkeiten zu sorgen, denn die Equites sind sich zu gut für die Arbeiten der Plebejer.
Die Patrizier sind nicht so leicht zu ködern. Um sicherzustellen, dass sich die wichtigste Bürgerklasse -- die auch die meisten Steuern zahlt -- wohl fühlt, müssen Sie für Unterhaltung sorgen. Ein Theater ist ein guter Anfang. Bauten zu Ehren der Götter sowie Importgewürze sind auch keine schlechte Idee.
ÁGut beraten: Diese zwölf Kerle stehen Ihnen mit Rat und Tat zur Seite. Sie geben Ihnen Auskunft über Bürgerbelange, Ihre Steuereinahmen und Ihr Ansehen in Rom. (PC)
Damit Sie immer über die ökonomischen und kulturellen Bedürfnisse Ihrer Anwohner informiert sind, stehen Ihnen zwölf Berater zur Seite. Derart gerüstet sind Sie dann auch bereit für den Herrscher Roms. Der Imperator verlangt immer wieder nach Sondergütern, die Sie ihm in spätestens zwölf Monaten ranschaffen müssen. Erfolg sichert Ihnen das Wohlwollen des Regenten. Doch wenn Sie mal versagen, vergisst er das nicht. Spätestens wenn seine Legionen an Ihr Stadttor klopfen, wissen Sie, dass Ihre Amtszeit vorbei ist. In so einem Fall würden Ihnen auch Ihre eigenen Verteidiger nichts bringen. Auf die müssen Sie im Übrigen nur selten zurückgreifen. Der militärische Part ist in "Caesar 4" glücklicherweise nicht so wichtig.
Dafür bleibt Ihnen mehr Zeit, das Treiben in Ihrer Stadt näher zu betrachten. Als Stadthalter sieht man seinen Bürgern doch gerne ein wenig über die Schulter!
