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  • Caesar 4

    Achtung, ihr Römer aus Civ City Rom und Co.: Der Kaiser kommt! Und will euch mit Übersichtlichkeit und ganz viel Gewusel schlagen.

    Gouverneur Martius blickt sich zufrieden in seiner Stadt um: Auf den Feldern ernten die Arbeiter Getreide, auf den Straßen rauschen die Doktoren von einem Hausbesuch zum nächsten, und in den Gärten der prachtvollen 3D-Villen räkeln sich die Patrizier in der Sommersonne.

    Unser Statthalter hat also allen Grund, zufrieden zu sein. Gemächlich schreitet er die Stufen des Forums herunter. Plötzlich verdunkelt sich der Himmel, düstere Wolkenbänke schieben sich vor die Sonnenscheibe. Mit einem ohrenbetäubenden Knall fährt ein Blitz direkt in das Forum und lässt es in Flammen aufgehen. Präfekten eilen mit Wasserkübeln herbei, um das Gebäude zu löschen. Tja, da hätte Martius wohl mehr Götterschreine bauen sollen, dann wären Jupiter und Co. jetzt nicht so wütend.

    Die Römer sind los

    Ave Statthalter, und willkommen zu Caesar 4. Schauen Sie sich nur um, hier gibt es alles, was das Aufbauherz begehrt. Zum Beispiel drei umfangreiche Kampagnen, wobei die erste als sehr gutes und ausführliches Tutorial dient. Solange der Caesar mit Ihnen zufrieden ist, haben Sie einen gesicherten Arbeitsplatz. Denn der wünscht, von seinen Statthaltern gebauchpinselt zu werden, und zwar mit großzügigen Geschenken. Wenn Sie die kaiserliche Zielvorgabe nicht erfüllen, tritt der Imperator selbst auf den Plan. Allerdings nicht alleine, denn in seinem Schlepptau hat er jede Menge schlagkräfigte Soldaten, die Ihre schöne Stadt verwüsten.

    Profilieren Sie sich dagegen, dann liegt Ihnen das gesamte römische Imperium zu Füßen, das Sie während der Caesar 4-Kampagnen bereisen und bebauen. Es sei denn, Sie entschließen sich, nach einer abgeschlossenen Aufgabe dazu, auf der gleichen Karte weiterzuspielen. Oder Sie spielen eines der 13 Szenarien. Oder bauen sich mit dem Editor eine eigene Karte.

    Auf zu neuen Häusern!

    Aber immer langsam mit den jungen Römern: Erst müssen wir wissen, wie wir in unserer englischen Testversion die Prachtstädte bauen. Da kommt uns das übersichtliche Interface sehr zugute: Am rechten Bildschirmrand erkennen wir auf dem ersten Blick alle Bauoptionen. Für Panoramabilder oder das ungestörte »Beim-Wuseln-Zusehen« können wir das Interface sogar ausblenden, klasse!

    Die Plebejer, die einfache Arbeiten erledigen, bilden das Rückgrat jeder florierenden Stadt und einer gut laufenden Wirtschaft. Also wählen wir aus dem Baumenü das Arbeiterwohnhaus, und setzen ein paar davon direkt an die Straße -- sonst können die Plebejer die Gebäude nicht betreten. Blöd: Das Baugelände ist nicht immer ganz eben, und das können wir während der Bauphase nicht sehen. Wir müssen also hin und wieder herumexperimentieren, um passende Plätze zu finden.

    Problem Nummer zwei: Die Umgebung unserer frisch gebauten Hütten ist nicht attraktiv genug. Das ist aber schnell gelöst: Wir pflanzen ein paar Bäume, und schon kommen die Römer in Scharen in unsere Siedlung.

    An die Arbeit!

    Dann kümmern wir uns um die Grundbedürfnisse Essen und Trinken. Deswegen legen wir auf einem grünen Rasenstück einige Weizenfelder an. Die benötigen, im Gegensatz zu den anderen Gebäuden, keinen Anschluss an die Straße. Kaum stehen die dazugehörigen Bauernhöfe, suchen sich die Plebejer einen Job -- und dabei teilen sie sich auch noch gleichmäßig auf, damit kein Feld brach liegt. Nun noch einen Brunnen und einen Markt für Essen gebaut -- schon sind die Plebejer zufrieden.

    Verwöhnte Römer

    Zu einer tollen Stadt gehören tolle Bürger. Zumindest zufrieden sollten sie sein. Der Pöbel der untersten Stufe lässt sich dabei schnell mit Wasser und Brot abspeisen. Letzteres holen sie sich selbst von den Märkten, sodass lästiges Mikromanagement entfällt. Die nächste Einwohnerstufe, die Equites, sind anspruchsvoller. Die wollen zum Beispiel Grundwasser. Dafür brauchen wir ein Pumphaus und ein Reservoir -- sonst bekommen wir keine der Frischwasserfontänen zum Laufen. Für den Job im Pumphaus sind die Plebejer nicht qualifiziert, also brauchen wir dafür Equites. Daher bauen wir ein paar Häuser für die Mittelklasse -- übrigens grafisch ganz andere Gebäude, als die für Pöbel und Patrizier. Je mehr Bedürfnisse erfüllt werden, desto schöner wird das Gebäude, sprich: Es wird optisch aufgewertet und fasst mehr Bürger. Dann haben aber auch die Bewohner anspruchsvollere Wünsche, die wir erfüllen müssen.

    Zeitbanditen?

    Die höchste und faulste Schicht in Caesar 4 sind die Patrizier. Die scheren sich einen Dreck um Arbeit und sorgen sich eher darum, ob Bäume in ihrem Vorgarten stehen. Da könnte man meinen, dass wir das faule Pack nicht brauchen -- falsch. Denn je mehr Patrizier in unserer Stadt wohnen, desto höher ist unser Ansehen in Rom. Und desto mehr Steuern nehmen wir ein.

    Blöderweise haben die Patrizier aber auch die teuersten Bedürfnisse: Unterhaltung zum Beispiel. Also müssen wir erstmal eine Schauspieler-Gilde und ein Theater bauen. Und wir brauchen exotische Waren wie Gewürze. Dazu rufen wir erst eine spezielle Karte auf, auf der alle Städte eingezeichnet sind, die an einem Warenaustausch interessiert sind. Bei Klick auf die jeweilige Ortschaft sehen wir, welche Güter gefragt sind. Nun eröffnen wir mit einem weiteren Klick und gegen einen kleinen Obolus eine Handelsroute, und schon ist der erste Schritt zum Gewürzparadies getan. Dann bauen wir einfach noch einen Handelsposten und es geht los.

    Statistisch gesehen

    Wenn die Siedlung immer weiter wächst, fällt es schwer, den Überblick zu behalten: Haben Sie genug Equites? Fehlt es an bestimmten Waren? Ist das kulturelle Angebot ausreichend? Einige Dinge sehen Sie zwar, wenn Sie die Gebäude direkt anklicken, etwa den Warenbestand im Lager. Um sich einen Gesamtüberblick zu verschaffen, sollten Sie aber Ihre Berater befragen. Jeder der zwölf Schlauberger kennt sich in einem Gebiet ganz genau aus. Fragen wir zum Beispiel den »Ressourcen«-Mann, sehen wir nicht nur, wie viele Waren im Lager liegen. Wir können auch einstellen, ob wir die Waren an die Öffentlichkeit weitergeben wollen.

    Das wird vor allem dann wichtig, wenn der Kaiser spezielle Güter von uns verlangt. Tonwaren zum Beispiel. Wir haben dann im Spiel ein Jahr Zeit, um ihn zu beliefern. Versagen wir, stürmen seine Truppen unsere Stadt.

    Denkzettel

    Normalerweise haben Sie die Wahl zwischen friedlichen und kriegerischen Missionen. Der Militärpart ist sehr einfach gehalten: Ihre Truppen sind wie schon in Caesar 3 nur rudimentär steuerbar. Sie können die Männer in Formation in den Kampf schicken, oder sie wieder in ihre Kaserne zurückziehen. Aber keine Bange: Auch auf kriegerischen Karten geht es relativ ruhig zu -- denn dadurch, dass Sie dicke Mauern und Wachtürme hochziehen, greifen die Barbaren selten an. Wenn Sie auf friedlichen Karten attackiert werden, dann haben Sie Mist gebaut. Denn Caesar greift nur an, wenn Sie seine kaiserlichen Forderungen rigoros ignorieren.

    Spionagewerk

    Bei all den Wirtschafts- und den wenigen Militärangelegenheiten sollten wir aber das Wichtigste nicht vergessen: unsere Römer! Wie sie putzig auf dem Feld schuften oder die Karren durch die Straßen schieben. Und das können wir besonders gut beobachten, weil wir nicht nur ganz weit heraus- sondern auch ganz nah ans Geschehen heranzoomen können. So verlieren wir nicht den Überblick, können aber jederzeit ins römische Leben eintauchen.

    Und die Häuser und Landschaften sehen klasse aus, da können wir überhaupt nicht meckern.

    Einen Mehrspielerpart gibt es allerdings nicht, dafür können wir unsere Städte ins Internet stellen und bewerten lassen.

    Susanne Braun

  • Caesar 4
    Caesar 4
    Publisher
    Vivendi
    Developer
    Tilted Mill Entertainment
    Release
    06.10.2006

    Aktuelle Strategie-Spiele Releases

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Caesar 4
Caesar 4
Achtung, ihr Römer aus Civ City Rom und Co.: Der Kaiser kommt! Und will euch mit Übersichtlichkeit und ganz viel Gewusel schlagen.
http://www.gamesaktuell.de/Caesar-4-Spiel-19613/Tests/Caesar-4-720883/
01.10.2006
http://www.gamesaktuell.de/screenshots/medium/2006/10/t_caesar4_01_10.jpg
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