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Agatha Christie: Mord im Orient Express (PC)

Release:
29.11.2006
Genre:
Rollenspiel
Publisher:
cdv Software Entertainment AG (DE)

Agatha Christie Mord im Orient-Express

16.01.2007 16:00 Uhr
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Neu
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An Bord des Luxus-Zugs wird einem US-Geschäftsmann das Lebenslicht ausgepustet. Und 20 Mitreisende haben mehr als nur einen guten Grund, den Ami um die Ecke zu bringen.

Beraterposten


Wichtig ist, dass wir Poirot ständig Bericht erstatten. Erst wenn wir zu einem Thema alle Hinweise und Aussagen gesammelt haben, geht’s auch mit der Story voran. Das ist sehr viel angenehmer als die nervigen zeitbasierten Rätsel und Gespräche in Und dann gab’s keines mehr, in denen wir oft Informationen verpassten.

Einfaches Puzzle: Im Gegensatz zu den Mechanik-Rätseln in Undercover passt sich im Orient-Express jedes Stück an den Rahmen an. Einfaches Puzzle: Im Gegensatz zu den Mechanik-Rätseln in Undercover passt sich im Orient-Express jedes Stück an den Rahmen an. Außerdem gibt uns Poirot Tipps, wenn wir nicht weiter kommen. Dann sollen wir beispielsweise einen gefundenen Schuhabdruck mit allen Männerlatschen im Zug vergleichen. Oder noch mal aufmerksam nach Fingerabdrücken suchen. So laufen wir nicht ständig Gefahr, ziellos und ohne Hinweise durch den Zug zu rennen. Aber auch die Hinweise können zur sprichwörtlichen Suche nach der Nadel im Heuhaufen führen -- denn Poirots Tipps sind oft ungenau.

Cleveres Rätselchen


Lauscher an der Wand hört die eigene Schand’: Sie belauschen die Fahrgäste -- nur so erfahren Sie Dinge, die später noch wichtig werden. Lauscher an der Wand hört die eigene Schand’: Sie belauschen die Fahrgäste -- nur so erfahren Sie Dinge, die später noch wichtig werden. Die logischen Kombinationsrätsel sind von Schwierigkeitsgrad her goldrichtig, gelungen vor allem die Physikrätsel. Bei einem gießen wir aus Kuchenteig einen Schuhabdruck im Schnee aus -- und wollen den Abdruck natürlich mitnehmen. Nur können wir den Teig nicht anfassen, sonst würde der angefrostete Abdruck sofort in sich zusammen fallen. Deswegen suchen wir uns eine Zange -- und einen Eimer mit Eis, um den Teigschuh mitnehmen zu können.

Und ein Funkgerät setzen wir wieder in Gang, indem wir Strom durch eine Schüssel gefüllt mit gut gekühltem Orangensaft leiten.

Kombinationskuddelmuddel


Neben der aufpolierten Grafik hat sich auch das Inventar verändert -- Schriftstücke finden wir im Notizbuch. In Extra-Bereichen sammeln wir Pässe und Fingerabdrücke, und können sie direkt vergleichen. Und das Kombinieren der Gegenstände findet nicht mehr direkt im Inventar statt -- sondern ebenfalls in einem Unterfach. Das ist die einzige Neuerung, die nicht so gut geworden ist. Denn wenn wir bei der Lösung eines Rätsels doch mal auf dem Schlauch stehen, können wir nicht schnell mal alle Objekte kombinieren. Sondern müssen ständig hin und her klicken. Nervig!

   
Susanne Braun
Klassisch
Was mir mehr als die gute Story, die tollen Charaktere und die stimmigen Logik-Rätsel gefällt: AWE Games hat aus den Fehlern gelernt, die die Entwickler noch in »Und dann gab’s keines mehr« begangen haben. Keine zeitbasierten Rätsel mehr, eine Rätselhilfe in Form des Meisterdetektivs Poirot, eine bessere Grafik. Dazu noch die Stärke der bewährten Christie-Story, auch wenn sie zugunsten des Überraschungseffekts ein wenig umgeschrieben wurde. Schade nur, dass ein Teil des Inventar verschlimmbessert wurde: Ich finde es ab und zu ganz hilfreich, wenn ich wild Gegenstände kombinieren kann. Nur wird mir das hier verwehrt, weil ich so oft hin und herklicken muss. Und die Tipps von Poirot sind zwar gut, könnten aber oft genauer sein.
   
Susanne Braun
Gast

16.01.2007 16:00 Uhr
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