Jetzt günstiger: Unser Test klärt, ob der mit Dinos gefüllte Ego-Shooter ein spielerischer Kracher ist!
Gleich vorneweg: So atemberaubend wie das Crysis-Blättermeer sieht die Flora auf dem Turok-Planeten nicht aus. Gegen größere Pflanzen lässt sich nicht schießen, und das meiste Grünzeug verbiegt sich auch nicht beim Vorbeilaufen. Trotzdem haben es die Entwickler geschafft, einen recht atmosphärischen, prähistorisch angehauchten Urwald zu entwerfen. Das hüfthohe Gras wiegt sich im Wind und raschelt beim Vorbeigehen. Durch die eingeschränkte Sicht auf den Boden erlebt Ihr so manche unangenehme Überraschung in Form von ein paar messerscharfen Klauen oder Zähnen.
Besonders beeindruckend: der erste Blick auf ein dicht bewaldetes Tal, in dem friedlich ein paar Brontosaurier grasen, während über ihren Köpfen krächzende Pterodactylen kreisen. Durch das Urwald-Thema beschränkt sich der Titel allerdings selbst, da die Umgebung lange sehr ähnlich bleibt. Trotzdem bemühten sich die Entwickler, einigermaßen Abwechslung in den Dschungelalltag zu bringen, und variierten Tageszeit und Wetter. Ab und an erobern Sie Forschungszentren des Feindes, in denen es leider sehr grau und trist ausschaut.
Den Weg durch den prähistorischen Wald beschreitet Ihr mit einem Hightech-Bogen sowie normalen Gewehren, Pumpguns, Granaten und Pistolen. Geht Ihnen die Munition aus, sind Sie auf Ihr Messer angewiesen. Nähert Euch (am besten unbemerkt) einem Dinosaurier oder einem Menschen, um dem Feind mit einem gezielten Stich den Garaus zu machen. Ähnlich bedacht nutzt Ihr Euren Bogen, mit dem Ihr lautlos auch weiter entfernte Ziele von der Karte fegt.
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