Electronic Arts Adrenalin-Raser geht in eine neue Runde. Ist Burnout Paradise das Mekka für alle Crash-Fanatiker? Unser Test gibt Antwort.
Test/Review: Burnout Paradise
Das neue Konzept mit der offenen Spielwelt fordert Burnout-Fans einen gedanklichen U-Turn ab. Ähnlich wie bei Rockstars Rennspiel-Serie Midnight Club müssen Sie sich den Weg zum Ziel künftig selbst suchen. Freilich nicht ohne Hilfsmittel: Eine Mini-Map rechts unten am Screen zeigt an, wo Sie eventuell die Strecke abkürzen können. Außerdem signalisiert ein Kompass die einzuschlagende Linie und die Richtung zum Ziel. Sinnvollerweise flattert an wichtigen Abzweigungen auch der betreffende Straßenname ins Bild.
Trotz aller Hilfen haben wir uns aber mehr als einmal die Streckenbegrenzungen der früheren Burnout-Teile zurückgewünscht. Der Grund: Im Gegensatz zur Midnight Club-Serie sind die Richtungsanzeigen allesamt sehr klein geraten. Haben Sie nicht gerade eine Ein-Meter-Glotze zu Hause, kann es bei hohem Tempo – und das gehört zu Burnout wie Hitze zum Auspuff – leicht passieren, dass Sie eine Abzweigung verpassen.
Beladen verboten!
Den Namen Burnout verbinden Fans der Serie stets mit hollywoodmäßigen Zerstörungsorgien. Was haben wir uns auf noch spektakulärere Crash-Kreuzungen gefreut und was sind wir enttäuscht, dass Criterion den Modus von der Ausstattungsliste gestrichen hat! Lapidare Begründung der Entwickler: „Wir wollten das Spielerlebnis nicht durch Ladezeiten unterbrechen.“ Aus diesem Grunde können verlorene Events auch nicht sofort neu gestartet werden. Stattdessen müssen wir erst quer durch Paradise City zur betreffenden Startampel zurückfahren.
