X-Men Legends 2: Rise of Apocalypse

Test

Die X-Men werden zwar von der Gesellschaft verachtet, aber trotzdem sind sie wieder zur Stelle, wenn es erneut gilt, die Welt zu retten.

Die alte Ratte! Er wurde vor 5.000 Jahren in Ägypten geboren und gilt für viele als der erste Mutant. Er ist ein Metamorph, fähig, seinen Körper in verschiedene Waffen zu verwandeln. Aber am gefährlichsten ist seine Ideologie: Den Starken alleine soll die Macht gehören. Die Rede ist von Apocalypse. Er glaubt, dass die Starken die Schwachen zerstören müssen. Das würde eine Zivilisation erschaffen, die seiner Herrschaft würdig wäre.

Der Pakt

Den durchgeknallten Mutanten kann man nicht einfach im Vorbeigehen umhauen. Hier ist die Kraft vieler Männer gefragt. Das ist auch der Grund, warum Oberbösewicht Magneto die X-Men um ein Bündnis mit der Bruderschaft gebeten hat. Denn nur gemeinsam können sie den Tyrannen bezwingen.

Bei "X-Men Legends" seid ihr in einer Gruppe aus vier mutigen Mutanten unterwegs. Mit dem Steuerkreuz wechselt ihr on the fly zwischen euren Recken und macht Gebrauch von deren individuellen Sonderfähigkeiten. Magneto beispielsweise kann Brücken an dafür vorgesehenen Orten erbauen und Storm besitzt die Begabung, Feuerstellen zu löschen.

Die Zusammenstellung eures Teams übernehmt ihr selbst. Dabei könnt ihr aus einem Pool von 18 Mutanten wählen, die allesamt mit ganz speziellen Begabungen ausgestattet sind.

Kontrollzentrum

In eurer Basis stellt ihr nicht nur euren Einsatztrupp zusammen, sondern deckt euch auch mit neuer Ausrüstung ein, kauft Bonus-Fähigkeiten, stöbert in freigeschalteten Goodies wie Comics und Konzeptzeichnungen. Im X-Men-Quiz könnt ihr außerdem euer Fachwissen testen. Jede richtige Antwort bringt euch Erfahrungspunkte.

Normalerweise sammelt ihr diese Punkte, wenn ihr Gegner ausschaltet. Leicht und locker schwingt ihr auf Tastendruck eure Waffen durch die Gegend oder lasst eure Fäuste sprechen. Vier Spezialfähigkeiten könnt ihr auf den R2-Button legen, um im Kampfgetümmel mühelos davon Gebrauch zu machen. Das ist allerdings nur dann möglich, wenn ihr über ausreichend Energie verfügt. Damit es erst gar nicht zu Energie-Engpässen kommt, solltet ihr immer über viele Gesundheits- und Energietränke verfügen, die ihr ganz bequem mit dem L1- bzw. R1-Button zu euch nehmt.

Gewusst wie

Auch bei "X-Men" lassen besiegte Gegner Gegenstände fallen. Somit kommen auch Item-Sammler auf ihre Kosten.

Während ihr mit einem der Comic-Helden auf die Bösewichter einschlagt, kümmert sich die CPU um die restlichen Kollegen. Die Künstliche Intelligenz (KI) ist zwar hie und da etwas zaghaft, verrichtet aber weitestgehend brauchbare Dienste. Im Team-Management dürft ihr die Verhaltensmuster (Normal, Aggresiv oder Defensiv) der einzelnen Mutanten festlegen, und auch bestimmen, mit welchen Begabungen sie angreifen sollen.

Die KI kann noch andere Aufgaben für euch übernehmen. So rüstet sie eure Party-Mitglieder mit aufgehobenen Ausrüstungsgegenständen aus oder übernimmt bei Levelaufstieg das Aufwerten des Charakters. Das spart euch in erster Linie viel Zeit. Wechselt ihr nämlich häufig euer Team, verliert ihr schnell den Überblick über das riesige Angebot an Begabungen. Jeder Fighter besitzt zehn individuelle Fähigkeiten.

Ihr könnt die KI auch links liegen lassen und das Abenteuer zusammen mit bis zu drei Freunden antreten. Es ist jederzeit möglich, sich ins Spiel einzuklinken. Entweder online oder offline.

Wertung zu X-Men Legends 2: Rise of Apocalypse (PS2)

Wertung:

8.0 /10
Pro & Contra
umfangreiches Charaktersystemgutes Comicflairkomplett lokalisiert
Grafik nicht zeitgemäßSteuerung ungenauKamera verdeckt teils die Sicht
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