Wisegirls

Test

Mira Sorvino ist eine überaus attraktive Schauspielerin, die in ihrer jungen Karriere bereits viel erreicht hat. Sie schloss ihr Harvard-Studium mit Auszeichnung ab, spricht fließend Französisch und Mandarin und gewann 1995 einen "Oscar" für ihre Rolle in Woody Allens "Geliebte Aphrodite".

Ein Superstar wurde sie jedoch nicht. Mariah Carey dagegen genießt diesen Status, weil sie die erfolgreichste Sängerin der 90er war. "Oscar" und Uni-Diplom hatte sie dazu nicht nötig. In "Wisegirls" traten beide gemeinsam vor die Kamera.

Mira Sorvino spielt Meg, die nach einem Schicksalsschlag nach New York zurückkehrt, bei ihrer Oma einzieht und in einem italienischen Restaurant als Kellnerin anfängt. Dort trifft sie auf Raychel (Carey), die ihr zeigt, dass man sich nicht alles von den Gästen gefallen lassen muss. Spätestens nachdem sich in einem Hinterzimmer jemand im Koksrausch die Nase abschießt, kommen Meg erste Zweifel, ob alles ganz legal zugeht.

Die DVD wurde mit einem voll animierten Hauptmenü versehen, aus dem man sich durch eine Trailershow, eine Fotogalerie mit 18 Bildern, den US-Kinotrailer, einige Texttafeln mit Filmografien sowie ein stark werbelastiges Making of klicken kann. PK

Fazit

Film-Check: Kleiner Film mit ambitionierten Darstellerinnen, der sich nicht entscheiden kann, ob er die stereotypen Mafiosi oder die Freundschaft der Frauen zum Thema hat. Hätte mehr sein können.
DVD-Fazit: Nein, der Film auf dieser DVD hat nichts großartig Neues zu erzählen und überrascht auch nicht mit unerwarteten Wendungen. Er wird allein getragen von Sorvino und Carey. Die Scheibe selbst ordnet sich technisch in der unteren Mittelklasse ein und dürfte nur als Schnäppchen zum Kauf reizen.

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