Zündeln verboten! Als furchtloser Einsatzleiter retten Sie in Wildfire den Wald vor dem sicheren Flammentod.
Verkehrte Spielwelt: Die meisten Echtzeit-Strategietitel erwarten von uns, dass wir möglichst viel kaputt machen. In Wildfire läuft der Hase genau anders herum. Hier schlüpfen wir eben nicht in die Uniform irgendeines Generals, sondern koordinieren als Brandmeister die Einsätze der amerikanischen Waldfeuerwehr.
Vertrautes Werkzeug
Ungewöhnliches Szenario, konventionelle Steuerung: Wir dirigieren unsere Mannen per Mausklick, wählen mehrere Einheiten mit dem Auswahlrahmen und drehen und zoomen fleißig die 3D-Landschaft. Echtzeit-Veteranen fühlen sich also schnell heimisch, auch wenn wir auf klassischen Basisbau verzichten müssen. Wir rekrutieren neue Löschtrupps und schweres Gerät (Bulldozer, Löschflugzeuge, usw.) in unserem Lager. Gemeinerweise müssen wir alle Einheiten bezahlen, und da für jeden Auftrag ein fixes Budget vorgegeben ist, entscheidet oft schon die Wahl der Ausrüstung über Sieg (Feuer gelöscht) oder Niederlage (Wald ausgelöscht).
Statt einer Kampagne gibt es relativ zusammenhanglos aneinander gereihte Einsätze und zufällig generierte Missionen. Der Ablauf ist jedoch immer gleich: Zu Beginn eines Auftrags bricht irgendwo auf der 3D-Landkarte ein Feuer aus. Das müssen wir löschen, bevor eine bestimmte Fläche Land verkokelt ist. Manchmal müssen wir zusätzlich Objekte wie etwa einen Zeltplatz vor den gierigen Flammen schützen.
Wasserbomber oder Feuerspringer?
Wie löscht man am PC ein Feuer? Ganz einfach: Wir können mit Männern und Maschinen per Mausklick die Flammen löschen, Gräben ausheben oder Brandschneisen schlagen. Dabei spielen aber auch die Art des Feuers, das brennbare Material in der Umgebung und das Wetter eine Rolle. So sind etwa einfache Feuerwehrleute gegen brennende Baumkronen machtlos, können dafür aber per Kettensäge den Wald roden und so dem Feuer die Nahrung abschneiden.
Sascha Gliss
