Vivisector: Beast Within

Test

Tierisch guter Shooter oder Mutanten-Müll? Vivisector ist endlich fertig.

Vivisector: Beast Within D er Dschungeltrip kann losgehen: Nach etlichen Verzögerungen hat die USK dem Ego-Shooter "Vivisector" den Segen in Form einer Altersfreigabe erteilt. Aber was lange währt, wird nicht immer gut.

Als Klischeesoldat Kurt Robinson verschlägt es Sie in "Vivisector" auf ein abgeschiedenes Eiland, auf dem sich skurrile Mutanten-Tiere tummeln. Mit dem üblichen Shooter-Arsenal stutzen Sie Elektrohyänen und Feuer spuckenden Großkatzen die Krallen. Dumm nur, dass sich das tierische Pack häufig ohne Vorwarnung in den wenig ansehnlichen Urwald beamt und Sie von hinten attackiert. So ist es fast unmöglich, eine Angriffswelle ohne Energieverlust zu überstehen. Mörser-Gorillas beharken Sie zudem gerne mal aus enormer Entfernung, ohne dass Sie die pelzigen Unsympathen vorher überhaupt entdeckt haben -- nervig! Selbst solide Innenabschnitte und ein Punktesystem, mit dem Sie Ihren Helden und die Wummen aufmotzen, retten "Vivisector" nicht vor der Mittelmäßigkeit.

FAZIT: Story altbacken, Feinde doof, Grafik mau, Spielablauf lahm -- Regenwald-Rowdy Robinson hechelt prominenten Genregrößen wie Gordon Freeman aus "Half-Life 2" chancenlos hinterher. fk

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