Urban Chaos: Riot Response

Test

Die Stadt steht in Flammen! Doch wer soll die Burner-Gang aufhalten? Dürfen wir vorstellen? Nick Mason, Mitglied der Antiterroreinheit T-Zero!

Urban Chaos: Riot Response H urra, hurra, die Schule brennt!" Für die Pennäler der namenlosen Stadt in "Urban Chaos: Riot Response" könnte dieses Liedgut bald Realität werden. Weite Teile der Metropole stehen nämlich derzeit in Flammen. Verantwortlich hierfür ist die Burner-Gang, eine Terrororganisation, welche die Stadt mit pyromanischen Mitteln unter ihre Kontrolle bringen will. Doch mit einem haben die Bösewichter nicht gerechnet: unserem Helden Nick Mason, seines Zeichens Mitglied der Antiterroreinheit T-Zero. An seiner Seite kämpfen wir uns durch die lodernde Stadt.

Gleich zu Beginn muss eines lobend erwähnt werden: die nahezu perfekte Präsentation des Action-Shooters. Vor jeder Mission stimmen uns spannend geschnittene Nachrichtensendungen auf die kommenden Ereignisse ein. Ins kalte Wasser wird man bei dem spannenden Ego-Shooter mit dem gewissen Etwas übrigens nicht geworfen: Die erste Mission ist eine Art Trainingseinheit und erklärt alle Elemente des Spiels.

Zuerst verinnerlicht ihr beim Verteidigen der T-Zero-Zentrale die Steuerung, dann lernt ihr hilfreiche Charaktere wie Feuerwehrleute oder Sanitäter zu dirigieren. Erstere hacken euch mit ihrem Beil verschlossene Türen auf, die Sanitäter heilen euch und kümmern sich um verletzte Personen, die es in manchen Missionen zu retten gilt.

Tod oder lebendig?

Ein weiteres wesentliches Element von "Urban Chaos" ist ein Schutzschild aus Panzerglas. Hinter ihm könnt ihr euch jederzeit verstecken, wenn ein Gegner auf euch feuert. Das ist vor allem dann von Vorteil, wenn ihr einen Anführer der Burner-Gang mithilfe eures Elektroschockers lebend festnehmen müsst. Von dem Terrorbruder erhaltet ihr dann wichtige Informationen, mit denen ihr weitere Missionen freischaltet.

Auch bei Geiselnamen leistet euch der Schild wertvolle Dienste: Hinter eurer Deckung könnt ihr euch so nahe an den Geiselnehmer heranschleichen, dass sich der finale Rettungsschuss ausführen lässt. Ein weiteres Hilfsmittel im Kampf gegen die Pyromanen überreicht euch ein Feuerwehrmann: Mit einer speziellen Gasmaske könnt ihr unbeschadet durch Abschnitte mit giftigem Rauch laufen. Zusätzlich dienen die Spezialgläser des Sauerstoffspenders als Wärmesensor. Damit erkennt ihr eure Widersacher selbst durch die dunkelsten Brandschwaden hindurch.

Eure Aufträge sind relativ abwechslungsreich. Mal säubert ihr einen Level von Gegnern, mal beschützt ihr einen Feuerwehrmann oder einen Sanitäter. Anspruchsvoller wird es, wenn ihr verletzte Personen aus einem brennenden Gebäude retten müsst. Während ihr die Verletzten zum Evakuierungspunkt tragt, sind euch die fiesen Burner nämlich weiterhin auf den Fersen. Doch für so einen Fall gibt es auch in "Urban Chaos" die üblichen Argumentationsverstärker: von einer Pistole bis hin zu einem automatischen Schrotgewehr und sogar einer Handkreissäge. mh

Wertung zu Urban Chaos: Riot Response (PS2)

Wertung:

8.0 /10
Pro & Contra
Kompromisslose ActionFeurige AtmosphäreAlternative MissionszieleFürs Genre relativ viele spieltechnische Neuerungen
Comic-OptikImmer die gleichen GegnerFür die heutige Zeit viel zu exzessive Gewaltdarstellung
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