Tristan & Isolde

Test Toni Opl

Nach "Gladiator" und "Königreich der Himmel" produzierte Regie-Veteran Ridley Scott eine weitere Sagenverfilmung

Rücksichtslos: König Donnchadh (David O´Hara) Rücksichtslos: König Donnchadh (David O´Hara) Die neu hinzu gekommenen Interviews mit Franco, Myles und Sewell liefern über den Plot und die Charaktere hinaus ebenfalls kaum brauchbare Zusatzinformationen. Wenigstens geht Regisseur Reynolds in ein, zwei Sätzen auf das Zustandekommen des Projekts ein.

Wer gerne hinter die Kulissen blickt, darf den Akteuren in einer B-Roll beim Schwertkampf über die Schulter schauen. Die mit Musik hinterlegte Fotogalerie zeigt überwiegend Momente aus dem Film, der zugehörige Trailer liegt in deutscher und englischer Sprache vor. Making of und Interviews sind deutsch untertitelt.

Fazit

Film-Check: Trotz schöner Landschaftsaufnahmen reicht "Tristan & Isolde" aufgrund des eher knappen Budgets nicht an die epische Breite eines "Königreich der Himmel" mit monumentalen Bauten und ausufernden Massenschlachten heran. Kevin Reynolds´ in ein politisches Machtgerangel eingebettete Liebestragödie unterhält dennoch gut: dank routiniert gefilmter Action, einem wendungsreichen Intrigenspiel und großen Emotionen, die vor allem von Sophia Myles glaubhaft transportiert werden.
Von Kitsch und zuviel Melodramatik bleibt man glücklicherweise verschont, wenngleich James Francos schmollender Gesichtsausdruck dann irgendwann doch zuviel des Guten ist. DVD-Fazit: Das detailreiche Bild bringt Natur und Kostüme hervorragend zur Geltung, der Ton fällt dahinter zurück. Magere Ausbeute bei den Extras. Die Audiokommentare der US-DVD waren bei der Rechte-Akquise wohl nicht inbegriffen.

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