"Alles Übel gedeiht, weil die Gerechten die Hände in den Schoß legen." -- Bruce Willis setzt dieser alten chinesischen Weisheit als knallharter Anführer einer US-Elite-Einheit ein Ende
Der afrikanische Staat Nigeria wird vom Schatten eines blutigen und brutalen Bürgerkriegs überzogen, als sich politische und religiöse Spannungen in einer offenen Rebellion entladen. Ethnische Säuberungen, Massenmord, Vergewaltigung, Brandschatzung -- der Terror des kaltblütigen muslimischen Colonel Idris Sadick (Malick Bowens, "Ali") zieht eine Blutspur durch das ganze Land.
Lieutenant A. K. Waters (Bruce Willis) und sein achtköpfiges Team von Elitesoldaten der Navy SEALs erhalten den Befehl, die amerikanische Ärztin Dr. Lena Kendricks (Monica Bellucci) und drei weitere Missionare aus dem Krisengebiet zu evakuieren und vor Sadicks Truppen in Sicherheit zu bringen.
Mit gewohnter Präzision springen die amerikanischen Soldaten über dem nigerianischen Dschungel ab und schlagen sich unbemerkt zur Missionsstation durch. Vor Ort stoßen Waters und seine Männer dann auf heftige Gegenwehr -- nicht von den feindlichen Rebellen, sondern von der widerspenstigen Ärztin, die das Camp keinesfalls ohne ihre Patienten verlassen will. Äußerst widerwillig lässt sich Waters darauf ein, zusätzlich etwa dreißig Nigerianer unter erschwerten Bedingungen und mit großem Zeitverlust zur rettenden Landezone zu geleiten.
Dort angekommen überlässt er die Flüchtlinge jedoch eiskalt ihrem Schicksal, da der Transporthubschrauber nur Waters? Truppe und die Ärztin aufnehmen kann. Als der Helikopter auf dem Rückflug die Mission überfliegt, wo inzwischen Colonel Sadicks Truppen ein weiteres grauenvolles Massaker veranstaltet haben, wirft Waters Gehorsam und Prinzipien über Bord. Er lässt den Hubschrauber umkehren, um Dr. Kendricks und ihre Schützlinge zu Fuß über die Grenze ins sichere Nachbarland Kamerun zu bringen.
Was Waters nicht ahnt: Unter den Flüchtlingen befindet sich ein politisch hochbedeutender Mann, der ganz oben auf der Todesliste der Rebellen steht. Und die sind den Rettern bereits mit unermüdlichem Marschtempo auf den Fersen ...
