Tomb Raider: Legacy of Atlantis setzt in Peru auf Inka-Geschichte und neue Details
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Tomb Raider: Legacy of Atlantis wird eine Neuinterpretation des ersten Teils. Was das genau bedeutet, erklären die Entwickler am Beispiel des legendären Schauplatzes Peru.
Der Release von Tomb Raider: Legacy of Atlantis wurde leider auf den Februar des kommenden Jahres verschoben. Wir müssen uns also noch ein wenig gedulden, bis wir uns nach über acht Jahren endlich wieder mit Lara Croft in neue Abenteuer stürzen können. Wobei "neues Abenteuer" ja nicht ganz richtig ist. Den Auftakt zur Rückkehr der britischen Archäologin macht mit Legacy of Atlantis eine Neuauflage des allerersten Tomb Raider von 1996. Auch wenn der Release noch über ein halbes Jahr entfernt ist, versorgen uns die Entwickler derzeit regelmäßig mit Neuigkeiten zum Spiel.
Dazu wurde unter anderem eine Dokumentationsreihe gestartet, die einen Blick hinter die Kulissen gewährt. In der zweiten Episode dreht sich dieses Mal alles um den ersten Schauplatz von Tomb Raider: Peru. Die Entwickler nutzen diese Gelegenheit auch direkt, um noch einmal deutlich zu erklären, warum sie es vermeiden, bei Legacy of Atlantis von einem Remake zu sprechen und es sich stattdessen um eine Neuinterpretation handelt. Das müssen wir uns ungefähr wie bei Final Fantasy 7 vorstellen, wo das Remake zwar grob der Originalstory folgt, aber keine 1:1-Kopie der Vorlage ist.
Historische Authentizität und fantastische Elemente
Wie Creative Director Michal Kuk erklärt, haben die Entwickler versucht, die Spielwelt so zu gestalten, wie man sie sich heute vorstellen würde. Dazu hat sich das Team auch mit der Geschichte Perus und der Inkas beschäftigt. Teil des Levels ist unter anderem das historische Vilcabamba, der letzte Rückzugsort der Inka, nachdem die spanischen Konquistadoren in ihr Reich eingefallen waren. Die Geschichte des letzten Abwehrkampfs des Andenvolkes haben die Entwickler versucht, auch in der Levelgestaltung einzubeziehen.
In den Tunneln und Räumen sind daher immer wieder Spuren von Kämpfen zu entdecken. Etwa Fallen, die bereits von spanischen Eindringlingen ausgelöst wurden. Das sogenannte Environment Storytelling, das vor 30 Jahren rein technisch so gar nicht möglich war, spielt dieses Mal also eine große Rolle. Gleichzeitig sollen die wichtigen Locations, wie das vergessene Tal, wieder den gleichen Funken der Begeisterung auf den Spieler überspringen lassen.
Neben der historischen Authentizität darf nämlich auch diese gewisse fantastische Ebene nicht fehlen, um aus einem gewöhnlichen Abenteuer ein Tomb Raider zu machen. So darf die ikonische Begegnung mit lebenden Dinosauriern natürlich nicht fehlen. Aber auch hier haben die Entwickler neueste Erkenntnisse der Wissenschaft einfließen lassen, was dazu führt, dass die Urechsen mit Federn auf ihrem Körper dargestellt werden. "Ich hoffe, das Gefühl, das mich damals gepackt hat, ist auch das, was du verspürst, wenn du dieses Spiel spielst", äußert Level Designer Andrzej Kula zum Abschluss seinen größten Wunsch.
Freut ihr euch auf Legacy of Atlantis oder entfernt sich das Spiel für euch zu sehr vom Original? Nutzt gerne die angebotene Kommentarfunktion und teilt uns eure Meinung zum Thema mit. Beachtet beim Kommentieren aber bitte die Forenregeln und die allgemeine Netiquette im Internet. Solltet ihr noch keinen Account haben, könnt ihr über eine Registrierung nachdenken, die viele Vorteile mit sich bringt. Unsere Video-Inhalte findet ihr bei Youtube, Instagram und Tiktok.
