Zwei junge Journalisten treten in die Fußstapfen von Michael Moore und präsentieren eine clevere Pseudo-Doku.
Dank falscher Identität, seriöser Outfits und Laptop-Präsentationen bleiben die Yes Men unerkannt.
Dokumentation Sie bezeichnen sich selbst als die nächste Generation von Politaktivisten und kämpfen gegen die Habgier globaler Konzerne: "The Yes Men". Dahinter stecken Mike Bonanno und Andy Bichlbaum, die bereits Ende der 90er-Jahre mit einem täuschend echten Plagiat der offiziellen George W. Bush-Homepage für Aufsehen sorgten. Der Kinofilm lässt diese Geschehnisse noch einmal Revue passieren, ehe sich der Fokus auf die nächsten Streiche der Spaßvögel richtet.
Weil der Bush-Coup durch sämtliche Medien geisterte, knöpften sich die Yes Men als nächstes die Website der Welthandelsorganisation (WTO) vor. Das Resultat sah dem Original einmal mehr dermaßen ähnlich, dass schon bald Einladungen zu Tagungen, Konferenzen und Interviews überall auf dem Globus hereinflatterten. Bonanno und Bichlbaum nutzten die Gelegenheit, um über die dubiosen Ziele und Ideologien der WTO zu referieren -- in gnadenlos überzogener Manier.
