The Last Remnant - Review

Test Sabrina Müller

The Last Remnant im Test! Hilft das neue Rollenspiel von Square Enix die Wartezeit auf Final Fantasy XIII zu überbrücken?

The Last Remnant - Review Eine angenehme Abwechslung sind die filmähnlichen Kamerafahrten während des Kampfes. Dies macht die Gefechte zwar nicht übersichtlicher, aber spannender. Leider erlebt ihr dabei immer wieder Ruckler. Das behindert zwar nicht den Spielfluss, von der Unreal-Engine hätten wir aber mehr erwartet. Dies betrifft auch die Umgebungsgrafik: Wer Final Fantasy XII kennt, stellt schnell optische Gemeinsamkeiten fest. Leider können wir die hübschen Orte aber nicht bis in den letzten Winkel erforschen, sondern uns nur in kleinen Gebieten bewegen. Sich zu verlaufen ist ebenso unmöglich wie große Entdeckungstouren. Die einzelnen Stadtteile steuert ihr über die Weltkarte an. Auch von einem Ort zum anderen wechselt ihr bequem über die Map. Das erspart euch viel Lauferei, bringt aber längere Ladepausen mit sich.

The Last Remnant zielt eher auf Gelegenheits-Rollenspieler, die nicht Stunden damit verbringen wollen, die perfekte Kombination von Fähigkeiten für die Charaktere zu finden. Bevorzugt ihr für eure Truppen den Nahkampf, werden die Jungs und Mädels stärker und bekommen mehr Lebenspunkte. Steht ihr mehr auf Magie, lernen sie neue Zauber. Ausrüsten braucht ihr nur Rush, die anderen nehmen sich selbst, was sie brauchen. Die Schwierigkeit steigt nur langsam, was an den 60 Stunden Spielzeit liegen könnte.

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