The Incredible Hulk

Test

Schlechte Laune? Dann schlüpfen Sie doch in die grüne Haut des Hulk und lassen Sie den Frust an Ihrer virtuellen Umwelt aus!

B ereits 2003 ließ Radical Entertainment das wutschnaubende Ungetüm in einem mäßigen Spiel auf Sonys Konsole los. Die Kritik, die Hulk-Fans daran äußerten, haben sich die kanadischen Entwickler zu Herzen genommen und dem grünen Muskelpaket nun einen weiteren Auftritt spendiert -- und zwar einen, der seiner destruktiven Natur endlich gerecht wird!

STORY: Dr. Banner hat seit einem Unfall mit Gammastrahlen ein Problem: Wird er wütend, verwandelt er sich in bester "Jekyll & Hyde"-Manier in ein aggressives, wenn auch nicht sehr helles Alter Ego, den Hulk. Mithilfe seines Freundes Dr. Samson benutzt Banner sein zweites Ich, um die für ein Heilserum nötigen Bestandteile zu besorgen. Dieses soll ihn endgültig vom Hulk befreien. So weit, so simpel, wäre da nicht einmal mehr das Militär...

SPIEL: Draufhauen was das Zeug hält, das ist hier die Devise! Und damit Ihnen das leichter fällt, haben die Entwickler eine einfache Steuerung konzipiert. Mit dem linken Analog-Stick lenken Sie das Ungetüm durch die belebten Häuserschluchten einer namenlosen Stadt und die staubigen Canyons in der Nähe eines Wüstenkaffs. Bei ausreichend hohem Tempo kann die übel gelaunte Ein-Mann-Armee auch an der Fassade eines mehrstöckigen Apartment-Komplexes hochrennen. Über kleine Häuser springt der Hulk sogar aus dem Stand.

Das Zerdeppern von PKWs, Panzern und Helikoptern lässt sich zu Beginn meist noch mit einer Taste erledigen. Deren destruktive Wirkung verändert sich in Abhängigkeit davon, wie stark Sie sie drücken und wann Sie das tun (am Boden oder in der Luft).

Gekaufte Attacken und komplizierte Tastenkombinationen machen das Spiel mit der Zeit immer interessanter. Mächtigere Angriffs- und Verteidigungs-Möglichkeiten kosten Sie allerdings eine Kleinigkeit. Als Zahlungsmittel dienen die Punkte, die Sie erhalten, wenn Sie Story-Missionen abschließen. Als lukrativ erweisen sich auch die Sonder-Missionen. Diese haben Sie schnell erspäht: Sie sind genau wie die regulären Aufgaben auf einer Minikarte verzeichnet.

FAZIT: Der Hauptanreiz von "The Incredible Hulk: Ultimate Destruction": Sie können fast alles, was sie sehen, kaputt machen! Einzige Ausnahme bleiben Gebäude, bei denen "lediglich" die Fassade in Mitleidenschaft gezogen wird, wenn der Hulk dagegenrempelt. Unfaire Missionen und technische Mängel verhindern den Aufstieg in höhere Wertungsregionen.FE

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