The Grudge

Test

Hollywood-Remakes von japanischen Horrorfilmen sind schwer in Mode. "The Ring" machte den Anfang, "Dark Water" kommt im Laufe des Jahres. Dazwischen sorgte der nur zehn Millionen Dollar teure "The Grudge" in den USA an den Kinokassen für ein sensationelles Einspielergebnis von 110 Millionen Dollar. Produziert von Horror-Kultregisseur Sam Raimi, übernahm die Regie wie beim japanischen Original Takashi Shimizu.

Die Story ist schnell erzählt: Karen Davis (Sarah Michelle Gellar) ist als Austauschstudentin nach Tokio gekommen und arbeitet nebenbei in einem Pflegezentrum. Als sie in das Haus einer alten verwirrten Dame gerufen wird, spürt sie sofort, dass mit diesem Ort etwas nicht stimmt. Auf dem Haus lastet ein Fluch, der früher oder später jeden tötet, der damit zu tun hatte.

Das ist zwar keine besonders innovative Geschichte. Trotzdem funktioniert "The Grudge" prächtig. Durchgehend böse, stehen dem Zuschauer öfter als ihm lieb ist vor Angst die Haare zu Berge. Für uns einer der gruseligsten Filme der letzten Jahre!

Bei den Extras ist der launige Audiokommentar hervorzuheben, der insgesamt acht Beteiligte des Films zu Wort kommen lässt und u.a. auf die kulturellen Besonderheiten des Drehortes Japan eingeht. SG n

Fazit

Film-Check: Auch wenn der Film inhaltlich kaum Überraschungen bietet, ist intensives Gruseln garantiert. Die konsequente Inszenierung sorgt mit dem effektvollen Ton für reichlich Schockmomente.
DVD-Fazit: "The Grudge" läuft bei uns gerade im Kino. Wer sich schon jetzt zu Hause gepflegt fürchten möchte, holt sich die US-DVD, die mit tollem Sound und informativen Extras überzeugt.

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