Unser Review der US-Scheibe des philosophischen Science-Fiction-Streifens.
Bewahrer des Lebens: Der mächtige Baum
SCIENCE-FICTION Darren Aronofsky, der mit seinem kryptischen Low-Budget-Verschwörungsthriller "Pi" 1998 erstmals von sich reden machte, komponierte eine filmische Sinfonie, die weder räumliche noch zeitliche Grenzen kennt. In drei Episoden erleben wir einen Mann und eine Frau auf der Suche nach dem ewigen Leben -- jeweils verkörpert von den Schauspielern Hugh Jackman und Rachel Weisz.
Der Wissenschaftler Dr. Tom Verde (Jackman), dessen Frau Izzi (Weisz) durch einen Tumor dem Tode geweiht ist, versucht ein Heilmittel gegen Krebs zu finden. Izzi verarbeitet ihren Kampf gegen die Krankheit in einer gleichnishaften Geschichte: Sie schreibt über einen Konquistador (Jackman), der im Auftrag der spanischen Königin (Weisz) in Südamerika ein altes Mysterium entdecken soll. Tausend Jahre in der Zukunft reist ein spiritueller Raumfahrer (Jackman) durchs All.
Zeitreisende: Hugh Jackman, Rachel Weisz
Die Featurettes entsprechen klassischen Making-of-Beiträgen. Darin wird zwar erwähnt, dass man die Dreharbeiten 2002 unterbrach und das Script überarbeitete, Details über diese Entscheidung oder Brad Pitts Ausstieg aus dem 75 Millionen Dollar teuren Projekt werden aber nicht verraten.
