Höhlen-Horror als Trend: Auch Bruce Hunts Regiedebüt setzt auf klaustrobobische Ängste und ein bewährtes Schema
Genre-Fans tauchen nach "The Descent" mit diesem Film erneut in die Tiefe ab. Regisseur Bruce Hunt war als Regie-Assistent bei der Produktion der "Matrix"-Trilogie beteiligt.
In den Karpaten stoßen Forscher auf eine Höhle von gigantischen Ausmaßen. Doch das labyrinthische System ist zum größten Teil mit Wasser überflutet, weshalb die Wissenschaftler ein Team von Höhlentauchern anfordern. Geleitet werden die Spezialisten von Jack (Cole Hauser).
Als die Gruppe mit den Geologen den ersten Tauchgang unternimmt, stürzt hinter ihnen ein Teil der Grotte ein und der Ausgang ist verschlossen. Plötzlich wird Jack von einem Tier gebissen. Offenbar hat sich in der Tiefe ein autarkes Ökosystem gebildet, in dem gefährliche Kreaturen leben. Als Jack beginnt, sich seltsam zu verhalten, ist höchste Eile geboten ...
Gutes Design
Die beiden Audiokommentare der Code-1-Scheibe (Test in DVD VISION 03/2006) schafften es nicht auf die deutsche DVD. Die Featurettes "Animatronics: Die Entstehung der Kreaturen" und "Der Dreh der Unterwasseraufnahmen" wurden dagegen übernommen. "Animatronics" zeigt die Entstehung der "Höhlenbewohner" und der Spezialeffekte, für die Patrick Tatopolous und sein Team verantwortlich waren.
In der zweiten Featurette kommt Wes Skiles, Chef der Unterwasser-Kameracrew, zu Wort. Er erklärt die Faszination des Tauchens im kristallklaren Wasser unberührter Höhlensysteme, warnt aber auch vor dessen Gefahren. Außerdem erfährt man, dass Skiles anregte, unter Wasser mit HD-Kameras zu drehen, was die ausgezeichnete Qualität dieser Aufnahmen erklärt.MK n
