Tae Guk Gi

Test

Im Westen ist der Koreakrieg fast vergessen, nicht aber bei den Bewohnern der Halbinsel, die noch heute unter den Konsequenzen des 1953 von Nordkorea und der UN ausgehandelten Waffenstillstandes zu leiden haben. Vor dem Hintergrund des dunklen Kapitels der noch jungen demokratischen Republik erzählt Erfolgsregisseur Kang Je-Gyu ("Shiri") die tragische Geschichte zweier Brüder (Jang Dong-Gun und Won Bin), die nach dem unerwarteten Einfall Nordkoreas in den Süden am 25. Juni 1950 gezwungen werden, gegen die kommunistischen Aggressoren zu kämpfen.

"Tae Guk Gi" ist nach "Silmido" der zweite südkoreanische Film, der in seiner Heimat die magische Grenze von zehn Millionen Kinobesuchern überschritt. Die Special Edition bietet ein reichhaltiges Sortiment an Extras. Die zahlreichen Featurettes beschäftigen sich u.a. mit der Authentizität der Ausstattung, den schwierigen Vorbereitungen auf den Dreh und der Realisierung der Massenszenen via Computergrafik und lassen erahnen, welch immenser Aufwand sich hinter dem Filmprojekt verbirgt. Abgerundet werden die Dokumentationen durch einen Vergleich des fertigen Kriegsdramas mit den Storyboard-Vorlagen und Erzählungen von Kriegs-Veteranen über ihre Erlebnisse.FE n

Fazit

Film-Check: Packender, wenn auch inhaltlich nicht ganz ausgewogener Antikriegsfilm, der die menschenverachtende Grausamkeit des Korea-Konflikts aus der Sichtweise eines Bruderpaares zeigt.
DVD-Fazit: Im Stile von "Der Soldat James Ryan" inszeniert, verfehlen die erschreckend realistischen Bilder ihre Wirkung nicht. Bis auf das recht schwache Bild eine überzeugende Doppel-DVD.

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