2 Jahre Drehzeit, 120 Sets und ein 260-Mio.-Dollar-Budget. Supermans Rückkehr wurde zur teuersten Produktion aller Zeiten.
Tauschgeschäft
Wie alle Superschurken kleidet sich auch Lex Luthor (Kevin Spacey) mit Stil.
Bryan Singer, Schöpfer der ersten beiden X-Men-Filme, ersetzte den schon sicher geglaubten Kandidaten Brett Ratner (Rush Hour 1+2). Ironie des Schicksals: Ausgerechnet Ratner übernahm die Regie des dritten X-Men-Abenteuers und überflügelte Singer damit sogar an der Kinokasse. Dieser hatte den Zuschlag aufgrund seines überzeugenden Konzepts erhalten, das erfrischend anders war als alles, was sich Drehbuchautoren und Studiofunktionäre zuvor ausgedacht hatten.
Der als Autor, Produzent und Regisseur tätige Singer hatte zunächst ein Remake des Originals von 1978 ins Auge gefasst. Da er Richard Donners Film aber für perfekt hielt, starb die Idee ziemlich schnell. An ihre Stelle rückte eine verblüffende Geschichte: Superman ist verschwunden.
Herzschmerz
Flashback: Der junge Clark lernt das Fliegen.
Das Metropolis der Gegenwart muss seit Jahren ohne seinen prominentesten Einwohner auskommen. Superman hatte sich auf eine galaktische Entdeckungsreise gemacht, nachdem Überreste seines explodierten Heimatplaneten Krypton im All entdeckt wurden. Auf der Erde nutzt Superschurke Lex Luthor (Kevin Spacey) Supermans Abwesenheit, um sich ein Erbvermögen zu erschleichen und heimlich das verlassene Domizil seines Erzfeindes, die im ewigen Eis gelegene Festung der Einsamkeit, aufzusuchen.
Dort entdeckt Luthor eine Macht, die ihm bei seinem Streben nach der Weltherrschaft entscheidend weiterhelfen könnte. Mit Supermans (Brandon Routh) Rückkehr ändern sich die Verhältnisse. Allerdings findet dieser eine veränderte Welt wieder. Am meisten macht ihm zu schaffen, dass sich seine heimliche große Liebe Lois Lane (sehr süß: Kate Bosworth) einem anderen Mann zuwendete und ein Kind von diesem hat. Von Gefühlen hin- und hergerissen, nimmt Superman den Kampf mit Lex auf.
