Sugarland Express

Test

Steven Spielbergs erster Kinofilm basiert lose auf einer wahren Geschichte, die sich 1969 in Texas zutrug. Weil sie ihren Sohn zurückhaben will, der in der Stadt Sugarland zur Adoption freigegeben werden soll, überredet Lou Jean Poplin (Goldie Hawn) ihren Mann Clovis (William Atherton), aus dem Gefängnis auszubrechen.

Während einer Verkehrskontrolle nehmen Clovis und Lou Jean den Texas-Ranger Maxwell Slide (Michael Sacks) als Geisel. Bald sind ihnen die gesamte Polizei von Texas sowie ein Riesenaufgebot an Journalisten auf den Fersen. Während der Reise des Trios wird Lou Jean zur Volksheldin und das Auto samt der ihm folgenden Polizeikolonne zum Medienereignis.

Auf dem Weg nach Sugarland halten Passanten Lou Jean Plakate entgegen, um sie zu ermutigen, auf ihrem Recht als Mutter zu bestehen, und reichen ihr Geschenke. Maxwell aber hat schnell begriffen, dass sein Vorgesetzter den beiden Outlaws eine Falle gestellt und Scharfschützen im Haus der Adoptiveltern platziert hat. Doch auf seine Warnung will Lou Jean nicht hören ...

Spielbergs Kombination aus Film-Noir- und Western-Elementen muss auf DVD leider ohne Extras auskommen. FE n

Fazit

Film-Check: Handwerklich gelungenes und gut gespieltes Frühwerk über ein Außenseiter-Paar von Steven Spielberg, dessen tragikomisch inszenierte Story die Meisterschaft des Regisseurs zeigt.
DVD-Fazit: Ein Muss für alle, die ihre Spielberg-Sammlung komplettieren wollen. Das sehenswerte Drama kommt auf einer technisch dem Filmalter entsprechenden DVD ohne Special Features.

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