DVD-Review: Stephen King's Desperation

Test Marc Kirzeder

In der TV-Verfilmung einer Stephen-King-Vorlage mischt Ron Perlman in der Wüste Nevadas arglose Touristen auf

King of Horror

Kann der gottesgläubige David Carver (Shane Haboucha) das Unheil noch abwenden? Kann der gottesgläubige David Carver (Shane Haboucha) das Unheil noch abwenden? Stephen King ist der wohl fleißigste Horrorstory-Autor der Literaturgeschichte. Bisher schrieb er Dutzende Romane, 100 Kurzgeschichten und einige Drehbücher, darunter auch das zu "Desperation". Meist erzählt er von Durchschnittsmenschen, die Grauenhaftes und Übernatürliches erleben.

Die ca. 600-seitige Vorlage zu "Desperation" wurde in den USA 1996 erstmals veröffentlicht. Zehn Jahre später folgte die filmische Adaption. Zunächst als zweiteilige Miniserie geplant, strahlte der US-Sender ABC "Desperation" schließlich als mit Werbeblöcken aufgeblasenen Dreistünder aus.

Fazit

Film-Check: Insbesondere Ron Perlmans einschüchternde Darstellung des besessenen Dorfpolizisten macht die für ihr Produktionsdesign und den Tonschnitt für den US-Fernsehpreis "Emmy" nominierte Verfilmung des gleichnamigen Romans sehenswert.
Auch wenn die Handlung etwas komprimierter sein könnte, hält die Adaption ihre Zuschauer durchgehend bei der Stange. Ab der zweiten Filmhälfte nerven allerdings übermäßig häufig eingesetzte Bibelzitate und unpassende Anspielungen auf christliche motivierte Glaubensansätze. Stephen King-Fans, die das Buch gelesen haben, werden mit der Umsetzung trotzdem ihren Spaß haben. DVD-Fazit: Die DVD-Technik der für etwa zwölf Millionen gedrehten TV-Produktion ist wenig inspirierend. Das Fehlen jeglicher Hintergrundinfos zur Entstehung des Streifens schmälert das ohnehin schon magere Ergebnis zusätzlich.

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