Star Trek: Deep Space 9 - Season 6

Test

Die mystisch angehauchten Episoden dieser Staffel läuten langsam das große Finale von DS9 ein

Die Staffel beginnt, wie die fünfte geendet hat: In einer sechs Folgen umfassenden Storyline ist der Krieg gegen das Dominion im vollen Gang. Darüber hinaus schließt Worf (Michael Dorn) mit Dax (Terry Farrell) bei einer traditionellen klingonischen Hochzeit endlich den Bund fürs Leben. Doch insbesondere für Bashir (Alexander Siddig), Sisko (Avery Brooks) und O?Brien (Colm Meany) mündet die Freude auf die Junggesellenparty in einer herben Enttäuschung. Gul Dukat (Mark Alaimo) verliert nicht nur seine Tochter Ziyal (Melanie Smith) und Deep Space Nine, sondern auch allmählich seinen Verstand. Auf dem Transport zu seiner Gerichtsverhandlung strandet er mit Sisko auf einem einsamen Planeten.

Barkeeper Quark (Armin Shimmerman) führt seinen Bruder Rom (Max Grodenchik) und eine Gruppe heldenhafter Ferengi auf eine Mission, um seine Mutter zu retten. Iggy Pop hat hier übrigens einen Gastauftritt.

schlechte nachrichten: Die Episode "Söhne und Töchter" auf der ersten Disc wurde um 26 Sekunden geschnitten. Auch auf "Michael Westmores Aliens" müssen Sie diemal verzichten. Stattdessen gibt es zwei Crew-Dossiers über Julian Bashir und den Ferengi Quark. Zudem beschäftigen sich zwei Features mit den 285 Ferengi-Erwerbsregeln. Das Making of "Hochzeit im 24. Jahrhundert" zeigt einen Abriss von Worfs und Jadzias Hochzeit und die Entwicklungen bis dahin.

Ein weiteres Making of beinhaltet die Episode "Jenseits der Sterne", in der Sisko einen Sci-Fi-Autor in den von Rassismus geprägten 1950ern spielt. Wie "Das winzige Raumschiff" in die Serie eingebaut wurde, erläutert Gary Hutzel (Visuelle Effekte) in seinem Special.

Des weiteren gibt es auch zu dieser Season wieder zehn Hidden Features mit kurzen, aber interessanten Interviews mit Darstellern und Produzenten. MS

Fazit

Film-Check: In der ersten Hälfte der Staffel steht die Action noch deutlich im Vordergrund. Die zweite Hälfte beginnt dann mit dem Aufbau des mythisch angehauchten Spannungsbogens, der das Fundament für die abschließende Staffel bildet. Insgesamt gibt es viele gute und fesselnde Folgen -- vor allem diejenigen, in denen die Ferengi die Hauptrolle übernehmen.
DVD-Fazit: Zwar kommt auch diese DS9-Box klanglich und visuell nicht über gehobenes TV-Niveau hinaus und lässt einige Wünsche offen. Wahre Fans wird das jedoch nicht weiter stören. Die für die DVD-Edition erstellten Extras bieten gewohnt Informatives, wenn auch nicht in dem prallen Umfang der letzten Staffeln. Die wie immer dekorative Box ist ein echter Hingucker.

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