Weihnachten auf der Enterprise: Zehn trekkige Geschenktipps vom Treksperten
Special
Das Geschenk für den Star-Trek-Nerd, der schon alles hat: Enterprise-Experte Sebastian Göttling zeigt, mit welchen Präsenten man zu Weihnachten trotzdem überraschen kann.
7. Prosit: It's green!
Seit 2024 hat die Firma V-Sinne offiziell die Lizenz für Star-Trek-Spirituosen. Wenn ihr also volljährig seid und edlen hochprozentigen Tropfen nicht abgeneigt, dann könnt ihr zum Fest den Star-Trek-Whisky verschenken, den sogenannten Aldebaran Spirit - bekannt aus der Originalserien-Episode By Any Other Name (Stein und Staub), in der Scotty einen außergalaktischen Schiffsentführer mit dem Gesöff abfüllt, aber auch aus der Next-Generation-Episode Relics (Besuch von der alten Enterprise), in der ein deutlich älterer Scotty seinerseits per Transporter ins 24. Jahrhundert zu Picard & Co. teleportiert wird.
Da sitzt der ausgemusterte Chefingenieur gemeinsam mit dem Androiden Data in Guinans Kneipe Ten Forward und gönnt sich, während er an alte Zeiten denkt, den edlen Geist, nur um sich anschließend damit aufs Holodeck zu verziehen und in einer Nachbildung seiner guten alten Enterprise vergangenen Zeiten nachzutrauern.
Der Whisky von V-Sinne orientiert sich an letzterer Darstellung; die Flaschenform und die rote Kordel um den Hals entsprechen nahezu bildschirmgenau der Next-Generation-Episode. Und exakt wie im Fernsehen ist der Gag, dass der gute Trunk nicht nur schmackhaft, sondern grün eingefärbt ist. Eine andere spannende Spirituose aus dem Hause V-Sinne ist der blau eingefärbte und mit schwebenden Goldpartikeln versehene Stardust Gin, der jedoch keine Serienvorlage hat.
8. Bildliches Entstehen eines Klassikers
Ein gar wunderbares Buch für alle Fans von klassischem Star Trek ist das Coffeetable-Book Star Trek: Lost Scenes von David Tillotta und Curt McAloney. Der Titel ist nur die halbe Wahrheit, denn in der ersten Hälfte des Buches gibt es erstmals einen tiefen und üppig bebilderten Einblick darin, wie so eine Science-Fiction-Serie in den 1960ern produziert wurde.
Quelle: Titan Publishing Group Ltd.
Wie funktionierten im analogen Zeitalter die Spezialeffekte, Matte Paintings, Rückprojektion, der Splitscreen, der Transporter-Effekt? Wie wurden die Modelle gefilmt? Welche filmischen Anforderungen hatten die Beleuchter? Wie funktionierten die Kameras? Worauf musste geachtet werden, wenn man "on location" drehte? Eine üppige Fülle an Behind-the-Scenes-Nuggets und eine wahre Zeitreise.
Im zweiten Teil des überformatigen Buches kommen dann die Lost Scenes, denn die beiden Autoren durften tief in die Archive von Paramount gehen und anhand der dort lagernden Filmschnipsel rekonstruieren, nacherzählen und bildlich zeigen, welche Szenen aus den 79 Fernsehepisoden der Originalserie herausgeschnitten wurden. Es ist einer dieser Bildbände, den man nicht nur einmal, sondern immer wieder hervorholt. Hierbei empfiehlt es sich, unterschiedliche Anbieter zu vergleichen, wenn das Buch rechtzeitig zum Fest da sein soll.
