DVD-Review: Sinking of Japan

Test Marc Kirzeder

Das Remake eines japanischen Katastrophenfilms aus den 70ern war im Reich der aufgehenden Sonne ein Straßenfeger.

Prima Klima

Das aufwändig in Szene gesetzte Remake spielte allein in Japan 55 Millionen US-Dollar ein. Das aufwändig in Szene gesetzte Remake spielte allein in Japan 55 Millionen US-Dollar ein. Die Bonusdisc der Special Edition ist förmlich unter einem Berg von Zusatzmaterial begraben. Auf ihre Bergung warten unter anderem 22 entfernte Szenen mit einer Gesamtlaufzeit von über einer Stunde. Weitere Informationen über die japanische Großproduktion bieten die Hintergrunddokumentationen zu den Dreharbeiten und zu den Effekten. Auch die wissenschaftlichen Fakten werden beleuchtet. Interviews mit Forschern ordnen die Authentizität des Filmszenarios ein. Der Klarsichtschuber mit Aufdruck rundet das insgesamt gelungene Angebot ab.

Fazit

Film-Check: Katastrophenfilme
haben in Japan eine lange Tradition. Diese Erfahrung sieht man dem Feuerwerk an Spezialeffekten durchweg an. Besonders die gelungenen „Satellitenaufnahmen“ des untergehenden Landes tragen zur realistischen Wirkung bei. Die Optik muss sich vor aufwändigen Hollywood-Kollegen keinesfalls verstecken. Handwerklich ist das Untergangsszenario solide inszeniert. Die Darsteller erledigen einen guten Job. Ein rundum stimmiger Vertreter seines Genres, bei dem allerdings auch die typischen Unzulänglichkeiten und Klischees der Gattung nicht fehlen. Wer „Disaster Movies“ mag, kommt bei diesem Werk definitiv auf seine Kosten. DVD-Fazit: Endlich kommt angemessener Nachschub für alle Fans von apokalyptischen Szenarien à la „Armageddon“ & Co. Die Special Edition mit zwei DVDs im Amaray mit Schuber ist audiovisuell gelungen und mit Extras dick bestückt.

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