In einer Mischung aus Martial-Arts-Kämpfern und Superhelden-Charakteren treten zwei Krieger-Clans zum Kampf an.
Gennosuke und Oboro lieben sich und wollen die sinnlose Schlacht zwischen ihren Clans verhindern
Fantasy Wenn es um die Ankündigung neuer Filme geht, sind Werbesprüche meist mit Vorsicht zu genießen. Im Falle von "Shinobi" trifft die Beschreibung ausnahmsweise mal genau ins Schwarze. Dort heißt es: "Als hätte man die X-Men in ein mittelalterliches Japan versetzt." Die Shinobi sind Menschen mit erstaunlichen Superkräften. Seit Jahrzehnten herrscht eine zerbrechliche Waffenruhe zwischen den beiden führenden Clans. Anfang des 17. Jahrhunderts will der Herrscher Tokugawa das Land nun endgültig befrieden und die Zwistigkeiten beilegen. Zu diesem Zwecke befiehlt der Kampfmeister Hattori Hanzo (Yutaka Matsushige), dass jeweils fünf Shinobi-Krieger jeder Seite gegeneinander antreten sollen. So soll sich zeigen, welche Gruppe Bestand haben wird. Ausgerechnet jetzt verlieben sich Oboro (Yukie Nakama) und Gennosuke (Jô Odagiri), die jungen Anführer der verfeindeten Sippen.
Romeo & Julia
Superhelden-Kino aus Japan: Shinobi heißt "geheime Person" und ist ein anderes Wort für Ninja
"Shinobi" basiert auf einem Roman des 1922 geborenen japanischen Autors Futaro Yamada, der in Deutschland unter dem Titel "Basilisk" erschienen ist. Auch als Manga wurde die Vorlage adaptiert, und als Videospielserie feierte "Shinobi" bereits seit den späten achtziger Jahren nicht nur in Japan große Erfolge.
Das 2-Disc-Set in metallener Verpackung enthält als Zugabe eine kommentierte Doku zur Erstellung der Spezialeffekte. Auch die Storyboard-Szenen-Vergleiche und die Materialsammlung des Regisseurs lohnen einen Blick. Weitere Features beschäftigen sich mit den Waffen, den Vorbereitungen zum Dreh und den Kampfszenen.
