Shiner - Jenseits von Gut und Böse

Test

Für den zwielichtigen Box-Promoter Billy "Shiner" Simpson (Michael Caine) ist es die Chance seines Lebens. Offiziell ist er aus dem Boxgeschäft verbannt. Doch nun tritt sein 20-jähriger Sohn Eddie (Matthew Marsden) im Weltmeisterschafts-Kampf gegen den amerikanischen Champion an.

Billy setzt sein gesamtes Vermögen auf eine Karte -- doch sein Sprössling ist nervös und wird schon in der zweiten Runde ohne nennenswerte Gegenwehr k.o. geschlagen. Wütend stellt Billy Eddie zur Rede. Und dann geschieht die Katastrophe: Ein Schuss fällt und Eddie bricht tot zusammen. Für Billy zählt nur noch eins: den Mörder seines Sohnes zu finden, koste es, was es wolle.

Die DVD bietet im Bonusmaterial zwei Interviews, in denen Hauptdarsteller Michael Caine und Regisseur John Irvin ("Hamburger Hill") einen kleinen Einblick in die Produktion des Films und die Auswahl der Schauspieler geben. Das im gewohnten Stil gehaltene, werbelastige Making of zeigt neben einigen Filmszenen auch Interviews mit den Darstellern, die vorwiegend auf ihre Charaktere im Film eingehen.

Das interessanteste Special Feature ist die B-Roll, die Impressionen vom Dreh wiedergibt und auch einige nette Outtakes bietet.MS

Fazit

Film-Check: Trotz einiger guter Ansätze und Gags vermag die Geschichte den Zuschauer nicht zu fesseln. Die Darsteller um Michael Caine haben sichtlich Mühe, das belanglose Drehbuch mit Leben zu füllen.
DVD-Fazit: "Shiner" ist wieder einmal ein Beispiel für eine DVD, bei der einmal Ausleihen vollauf genügt. Einen Kauf rechtfertigen weder die nur mäßige technische Umsetzung noch der insgesamt doch recht ermüdend und unnötig brutal erzählte Thriller. Es gibt bessere Filme von John Irvin oder mit Michael Caine.

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