Seabiscuit

Test

Seabiscuit Die wahre Geschichte des zu klein gewachsenen Rennpferds "Seabiscuit", das zur Zeit der Großen Depression in den USA von einem abgehalfterten Trainer in Form gebracht wird und auf dessen Rücken ein zu großer, halbblinder Jockey von Sieg zu Sieg reitet, wird bereits als heißer Favorit im Rennen um die "Oscars" gehandelt.

Zu verdanken ist dies neben dem immensen Aufwand und den beeindruckenden Aufnahmen v.a. dem Staraufgebot. Jeff Bridges spielt Charles Howard, der nach einer privaten Tragödie vom einst erfolgreichen Automobil-Verkäufer auf Pferde umsattelt. Tobey Maguire mimt den Jockey Red Pollard und Chris Cooper überzeugt vollauf in seiner Rolle als Pferdetrainer.

Die drei Männer geben "Seabiscuit", der als junges Tier misshandelt wurde und als Rennpferd bereits abgeschrieben war, eine zweite Chance. Das Pferd gibt nicht nur ihnen Motivation und Auftrieb, sondern wird für die ganze Nation zum Symbol für den "American Dream". Regisseur Gary Ross ("Pleasantville") verfasste das Drehbuch nach einem Roman von Laura Hillenbrand.

Bei den Extras lohnen sich der Audiokommentar von Gary Ross und Steven Soderbergh, das Making of und die sehr interessante, aber auch leider sehr kurze Dokumentation. MS

Fazit

Film-Check: Ein ergreifendes Drama mit idealistischer Botschaft, das seine Zuschauer mit den Charakteren mitfühlen lässt, dabei nie in den Kitsch abgleitet und die 30er-Jahre zum Leben erweckt.
DVD-Fazit: Gönnen Sie sich einmal eine Pause von den aktuellen Effekt-Feuerwerken. Falls Sie "Seabiscuit" noch nicht im Kino gesehen haben, gehört diese Scheibe auf jeden Fall zum Pflichtprogramm im Player. Umso mehr, da auch die DVD-Umsetzung gefällt: Die Technik überzeugt, die Extras sind sehr aufschlussreich.

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