Saw

Test

Zwei Männer erwachen in einem Keller. Jeweils an ein Rohr in der entgegengesetzten Ecke gefesselt, ahnen sie weder, was sie an diesem Ort verloren haben, noch wie sie hierher gekommen sind. Während Adam (Leigh Whannel, der auch das Drehbuch schrieb) ein Verlierer ist, der weder einen Job noch irgendwelche Reichtümer vorweisen kann, ist sein Leidensgenosse Dr. Gordon Lawrence (Cary Elwes) Chirurg und hat Frau und Kind.

Zwischen den beiden liegt der Leichnam eines Mannes. Er hält in der einen Hand eine Pistole, in der anderen ein Tonbandgerät. Über Lautsprecher erklärt ihnen ihr Entführer, was sie tun müssen, um aus ihrem Gefängnis zu entkommen. Nur wer bereit ist, sich selbst zu verstümmeln und den anderen zu ermorden, soll die Freiheit wiedererlangen. Wollen sie beide überleben, müssen sie sich etwas einfallen lassen. Die Polizei ermittelt bereits gegen den sadistischen Mörder, doch die Cops tappen im Dunkeln ...

Bei den Extras lohnt vor allem der Audiokommentar von Regisseur James Wan und seinem Drehbuchautor Whannel die Beschäftigung. "Sawed Off: Inside Sneak Peek at the Making of SAW" offeriert einen kurzen Einblick hinter die Kulissen. Musikfans erfreuen sich am Fear Factory-Video zu "Bite the Hand that bleeds you". MK n

Fazit

Film-Check: Der spannende und abgrundtief böse Psycho-Thriller überrascht vor allem mit einem unvorhersehbaren Ausgang. Ähnlichkeiten mit "Sieben" sind nicht von der Hand zu weisen.
DVD-Fazit: Das grausame Kammerspiel geht durch die beklemmende Atmosphäre an die Nieren. Der Ton der DVD ist überdurchschnittlich, das Bild kann sich sehen lassen und auch die Extras passen.

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