MMX 300: Test zum Edel-Headset von Beyerdynamic

Test Alexander Tinius

Mit etwa 300 Euro ist das MMX 300 eines der teuersten Headsets am Markt. Unser freier Autor hat es bereits getestet und berichtet von seinen Erlebnissen.

Die Farben sehen im Original um einiges besser aus. Quelle: Beyerdynamic Die Farben sehen im Original um einiges besser aus. Das Äußere
Zwei Wochen später erreicht mich ein großes, exorbitant gepolstertes Paket von Beyerdynamic und ich kann mein ganz persönliches MMX 300 einer gestrengen Prüfung unterziehen. Die äußere Verarbeitung ist bereits einzigartig. Die tragenden Teile sind aus Stahl gefertigt, stabiles Plastik und weiches Velours runden das Headset ab. Die Farbgebung ist indes noch ein Stück attraktiver als auf der Online-Vorschau. Rein äußerlich gibt es also vorerst nichts zu mäkeln.

Die Technik
Wie wir alle wissen, zählen aber hauptsächlich die inneren Werte. Und da dreht Beyerdynamic richtig auf. Das MMX 300 ist eines der ganz wenigen Headsets mit denen ich sogar den Unterschied zwischen mp3-Kodierungen bei 128 kBit/s und 192 kBit/s Datenrate heraushören kann. Im hohen wie im tiefen Bereich werden alle Klänge erstklassig wiedergegeben. Musik klingt nicht merklich schlechter als aus einer teuren Stereoanlage und auch in Spielen sind alle Klänge wohlig geformt.

Die Ohrmuscheln umschließen euer Ohr. Quelle: Beyerdynamic Die Ohrmuscheln umschließen euer Ohr. Tragekomfort
Die Ohrmuscheln umschließen die Ohren komplett, ohne aber unangenehm zu drücken. Auch nach einigen Stunden prägen sich meine Brillenbügel nicht in die Kopfhaut ein. Zwar drückt der gepolsterte Federstahlbügel nach einer halben Stunde unangenehm auf den Kopf. Dies lässt sich aber durch ein leichtes Umsetzen des Bügels beheben. Diesen Tragekomfort weisen ebenfalls nur wenige Konkurrenzprodukte auf.

Indes werden die meisten Umgebungsgeräusche wirkungsvoll gedämpft, sodass ich auch im hektischen Redaktionsalltag den vollen HiFi-Genuss erfahren kann. Eine komplette Geräusch-Abschottung von der Außenwelt solltet ihr aber nicht erwarten, schon weil das auf Dauer schädlich für die Ohren ist.

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