Berlin im Frühjahr 1943. In der Rosenstraße versammeln sich die Frauen von jüdischen Angehörigen, die in der ehemaligen Synagoge ihrer Deportation entgegensehen.
Unter den Demonstrantinnen sind auch Lena Fischer (Katja Riemann) und die siebenjährige Ruth (Svea Lohde), die verzweifelt auf ihre Mutter wartet. Beharrlich belagern die Frauen das Gebäude, bis das Unglaubliche passiert. Die Verschleppten kommen frei, nur Ruths Mutter ist nicht darunter. Lena nimmt daraufhin das Mädchen bei sich auf und beschützt es bis Kriegsende.
Filmemacherin Margarethe von Trotta berichtet in einer langen Rückblende über den Widerstand der Frauen. Durch viele Nebenhandlungen geht der rote Faden allerdings oft verloren.
Unter dem Menüpunkt "Besetzung und Stab" finden sich Interviews mit Katja Riemann, Martin Feifel, Maria Schrader und Margarethe von Trotta. Das Making of ist sehr werbelastig ausgefallen. Neben einigen Aufnahmen vom Dreh gibt es hier v.a. oberflächliche Statements der Mitwirkenden und viel Eigenlob.
Wer auf fundierte Hintergrundinfos Wert legt, sollte den Regiekommentar einschalten. Hier berichtet von Trotta unentwegt über ihr Werk und lässt kaum Fragen offen. MN
