In der Rüstung des Ausnahmefeldherren Alexander sollen Sie Asien erobern -- eine schwere Aufgabe, mit deren Meisterung Sie sich ebenfalls den Beinamen »der Große« verdienen.
Wenn Sie eine Stadt belagern, kann die Verstärkung aufschließen und den Platz der schwächeren Truppen übernehmen -- Letztere bleiben als Wache in der eroberten Siedlung, das Hauptheer zieht zur nächsten Stadt weiter. Da Belagerungen mehrere Züge dauern, verlieren Sie wertvolle Zeit. Daher sollten Sie in zu erobernde Städte stets Spione schicken. So kennen Sie die Verteidigungstruppen und es besteht die Chance, dass der Spion bei Ihrem Angriff die Stadttore öffnet. In diesem Fall kommt es sofort zum Gefecht.
Kämpfen und kämpfen lassen
Wer nicht bis zum Sankt-Nimmerleins-Tag spielen will, lässt den Schlachtausgang wie in Rome normalerweise von der sehr zuverlässigen KI berechnen. Seegefechte werden nach wie vor immer auf diese Weise entschieden. Natürlich können Sie die Feldschlachten auf einer entsprechenden Karte auch wieder selbst austragen. Die Zusammenstellung der Armee, das Gelände und das gegnerische Heer bestimmen gleichermaßen die Taktik.
Cool: Wenn Sie mit einer typisch makedonischen Armee agieren, funktionieren die gleichen Taktiken, mit denen auch Alexander so erfolgreich war. Wie bereits angedeutet spielen Phalangiten in der Verteidigung und unterschiedliche Kavallerietypen im Angriff eine entscheidende Rolle. Besonders die mit langen Speeren bewaffneten Reiter stürzen geordnete Feindarmeen in geschickter Kombination mit leichter Kavallerie und berittenen Fernkämpfern schnell dermaßen ins Chaos, dass die Gegner gar nicht mehr wissen, in welche Richtung sie sich eigentlich formieren sollen. Trotzdem gilt nach wie vor: Die KI ist auf höheren Schwierigkeitsgraden sehr stark.
Geschichte erleben
Neben der Kampagne gibt's sechs historische Schlachten, die während Alexanders Feldzug stattgefunden haben. Zunächst ist nur die erste davon verfügbar, die anderen schalten Sie nacheinander frei. Jede Schlacht stellt Sie vor spezielle Aufgaben und erfordert taktisches Geschick, da Sie oft aus unterlegener Position agieren. Diese historischen Schlachten können Sie auch zu viert im Multiplayer-Modus spielen, selbst erstellte Schlachten zu acht.
Apropos selbst erstellte Gefechte: In diesem Modus stehen nur die vier Fraktionen des Addons zur Auswahl, Belagerungs- und Kriegsmaschinen fehlen ganz. Dabei hätten wir doch gerne mal mit den Indern gegen Karthago oder andere Fraktionen des Hauptspiels gekämpft, auch wenn's historischer Blödsinn ist.
Georg Valtin
